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	<title>Auftritt &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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	<description>Assessment erleben</description>
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		<title>„Menschliche Visitenkarte“ versus Buzzword-Bingo</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/05/27/menschliche-visitenkarte-vs-buzzword-bingo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2018 19:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Buzzword]]></category>
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		<category><![CDATA[Watzlawick]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Souverän, kompetent und überzeugend aufgetreten, dabei noch sympathisch und authentisch gewirkt und mit Kompetenz brilliert. So oder so ähnlich würde man sich sein persönliches Resümee nach einem Auftritt wünschen. Leider ist dies für die meisten von uns nicht die Realität. Sei es im Rahmen eines Vorstellungsgespräches oder einer Projektpräsentation, das oben beschriebene Szenario entspricht meist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Souverän, kompetent und überzeugend aufgetreten, dabei noch sympathisch und authentisch gewirkt und mit Kompetenz brilliert. So oder so ähnlich würde man sich sein persönliches Resümee nach einem Auftritt wünschen. Leider ist dies für die meisten von uns nicht die Realität. Sei es im Rahmen eines Vorstellungsgespräches oder einer Projektpräsentation, das oben beschriebene Szenario entspricht meist nicht unserer Wahrnehmung hinsichtlich der eigenen Leistung.</p>
<p><u>Tipp:</u> Haben Sie schon mal jemanden gefragt, wie Sie wirken? Leider sind wir mit (ehrlichen) Rückmeldungen eher zurückhaltend. Wenn wir mehr über unsere Wirkung erfahren wollen, müssen wir dies aktiv erfragen. Der erste Schritt, um einem überzeugenden Auftritt näher zu kommen.</p>
<p><strong>Akustische Visitenkarte</strong></p>
<p>Wer aufgrund schlechter Erfahrungen für sich die Entscheidung trifft, sich vor Präsentationen zu drücken oder sich nur dann „zu zeigen“, wenn es unbedingt notwendig ist, schiebt der eigenen Karriere einen Riegel vor. In der heutigen Arbeitswelt ist es essentiell geworden, sich und sein Anliegen überzeugend präsentieren zu können. Nur so wird man sichtbar.</p>
<p><u>Tipp:</u> Machen Sie vor Auftritten oder Netzwerkanlässen die Handykamera oder den Spiegel zu Ihrem besten Freund. Proben Sie Ihren Auftritt solange, bis Ihre akustische Visitenkarte mit allen Facetten überzeugt und begeistert! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, viele gute Redner haben so angefangen.</p>
<p><strong>Wie wirken Sie?</strong></p>
<p>Der Mensch kann «nicht nicht kommunizieren». So treffend hat es Paul Watzlawik, Kommunikationswissenschaftler und Soziologe, bereits 1969 formuliert. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Kommunikation schon dann stattfindet, wenn das erste Wort noch gar nicht gefallen ist. Satte 93 % der Wirkung entfallen auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %).</p>
<p><u>Tipp:</u> Analysieren Sie Ihre Körpersprache. Frauen tendieren zum Beispiel häufig dazu, den Kopf schräg zu halten, wenn Sie sich im Gespräch befinden. Dieses Verhalten kann je nach Gesprächssituation „unterwürfig“ wirken.</p>
<div class="tuerkis-box">
<p>Kommunikationsarten:</p>
<ul>
<li>verbale Kommunikation: Inhalt, Aufbau, Satzbau, Wortwahl</li>
<li>paraverbale Kommunikation: Stimme, Tonfall, Lautstärke, Tempo</li>
<li>nonverbale Kommunikation: Körpersprache, Haltung, Mimik, Gestik, Blick, Kleidung</li>
</ul>
</div>
<p><strong><br />
Positionieren – wie geht das?</strong></p>
<p>Der Inhalt unserer Mitteilung trägt lediglich mit 7% zu unserer Wirkung bei. Dies soll jedoch nicht als eine Aufforderung verstanden werden, den Inhalt zukünftig zu vernachlässigen. Trotzdem ist es vielen Menschen nicht bewusst, dass die eigene Positionierung selten über die plumpe Darstellung des eigenen Wissens gelingt, sondern über äusserst menschliche Verhaltensweisen.</p>
<p><u>Tipp:</u> Sich zu positionieren bedeutet nicht, mit Fachausdrücken um sich zu werfen, sondern andere Menschen zu begeistern, diese emotional „mitzunehmen“. Versuchen Sie doch einmal, Ihre Erfolge in Verbindung mit den Emotionen zu kommunizieren, welche diese bei Ihnen auslösen. Ein „Ich freue mich gerade sehr, weil ich das Projekt die letzten Tage vorantreiben konnte“ oder &#8222;Ich bin wirklich glücklich, den Kunden gewonnen zu haben&#8220; trägt in der Regel mehr zur Positionierung bei als Buzzword-Bingo zu spielen.</p>
<p><span style="color: #999999;">Literatur:</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Mehrabian, A. &amp; Ferris, S. (1967). Inference of Attitudes from Nonverbal Communication in Two Channels. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, <em>31</em> (3), 248–252.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Watzlawick,P., Beavin, J. &amp; Jackson, D. (1969). <em>&#8222;Man kann</em><em> nicht nicht kommunizieren</em><em>.&#8220;</em> <em>Menschliche Kommunikation. </em>Huber: Bern.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/02/16/schweissperle-x-pieps-und-zitterstimme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 07:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[richtig atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[zittern]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme Eine Stimme, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</strong></p>
<p>Eine Stimme, die versagt, ist das Letzte, was man in wichtigen Situationen gebrauchen kann. Regisseurin Katharina Ramser beantwortet, was hinter der Piepsstimme und hinter zittriger Stimme steckt, und wie wir sie loswerden.</p>
<p>Frau Ramser, warum können wir uns in angespannten Situationen oft nicht auf unsere Stimme verlassen?</p>
<p>„Das Atmen hängt massgeblich mit der Stimmbildung zusammen, Sprechen ist nichts anderes als „Ausatmen mit Ton“. In Stresssituationen verkrampfen wir, der Atemverlauf wird schwach, wir atmen nicht mehr richtig aus und tiefes Atmen ist plötzlich nicht mehr möglich. Die Krux liegt darin, dass wir die Stimme nur dann richtig steuern können, wenn mit der gesamten Lunge geatmet wird und wir es schaffen, auch richtig auszuatmen. Wenn sich der Bauch wölbt, ist das der Fall. Ausserdem atmen wir reflexartig ein, wenn wir gestresst sind – und zu wenig aus. Auch das Ausatmen hat einen enormen Einfluss darauf, wie sehr wir die Kontrolle über uns und die Stimme behalten können oder eben nicht.“</p>
<p>Nun ist aber während stressauslösender Situationen keine Zeit, um über die Atmung nachzudenken…?</p>
<p>„Das ist das Problem. In stressauslösenden Situationen geht der Körper reflexartig in die Anspannung und macht es unmöglich, das Zwerchfell zu entspannen. Angst ist stärker als jede andere Emotion. Das bedeutet im Klartext: Training ist die einzige Chance, die Stimme im entscheidenden Moment im Griff zu behalten. Ich habe früher enorm an Nervosität gelitten. Seit ich regelmässig Atemübungen mache, geht es viel besser. Das Lampenfieber bleibt, aber die Panik habe ich hinter mir gelassen. Wer diese Art von Panik kennt, kann mit Atemübungen sehr viel erreichen.“</p>
<p>Können Sie Tipps für dieses Training formulieren?</p>
<p>„Gerne. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Kinder nie heiser werden? Das deshalb, weil sie richtig atmen. Und wie Kinder ganz natürlich richtig und tief atmen, können auch Erwachsene es wieder ganz natürlich und mit überschaubarem Aufwand lernen. Erwachsene verlernen das Atmen nur, weil sie zu viel sitzen. Beim Sitzen ist es nicht notwendig, die gesamte Leistung der Lunge zu beanspruchen. Und deshalb machen wir Erwachsenen es nicht. Um Veränderungen herbeizuführen, reicht es schon, jeden Tag ein paar Minuten einzuplanen, in denen man bewusst tief in den Bauch einatmet. Am besten die Hand auf den Bauch legen, um zu spüren, wie der Atem durch die Bauchdecke wölbt. Durch dieses einfache Training entstehen nach einiger Zeit neue neuronale Netze im Gehirn und es gelingt in Stresssituationen immer mehr, auf neue Verhaltensweisen zurückzugreifen. Es ist einfach. Man muss es nur machen.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Katharina Ramser ist freischaffende Regisseurin und inszeniert sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, <a href="http://www.katharinaramser.ch" target="_blank" rel="noopener">www.katharinaramser.ch</a></span></p>
<h6>Freuen Sie sich auf die nächste #Schweissperle am 15.3.2018</h6>
<p>&nbsp;</p>
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