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	<title>Expertentalk &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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		<title>Welche Persönlichkeit ist für die Leitung eines Unternehmens geeignet?</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2019/05/08/welche-persoenlichkeit-ist-fuer-die-leitung-eines-unternehmens-geeignet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Bühler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 06:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment Center]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Frage ist die richtige, wenn es darum geht, ein Unternehmen aufzubauen. Es beginnt nicht nur mit der überzeugenden Idee einer Dienstleistung oder eines Produktes &#8211;  oder einem Angebot, das beides verbindet. Entscheidend ist auch, wie sich die Geschäftsidee von anderen unterscheidet und ob die Nische gefunden wird, in die sie genau hineinpasst. Für viele [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage ist die richtige, wenn es darum geht, ein Unternehmen aufzubauen. Es beginnt nicht nur mit der überzeugenden Idee einer Dienstleistung oder eines Produktes &#8211;  oder einem Angebot, das beides verbindet. Entscheidend ist auch, wie sich die Geschäftsidee von anderen unterscheidet und ob die Nische gefunden wird, in die sie genau hineinpasst.</p>
<p>Für viele ist es vielleicht der Weg vom Angestellten zum Entrepreneur. Der Wunsch, endlich keinen Chef mehr zu haben, sich selbst zu verwirklichen. Mit dem Wunsch nach Selbständigkeit und Unter-nehmertum wird die Vorstellung verbunden, mehr Flexibilität, Handlungs- und Entscheidungsspiel-raum zu gewinnen. Unternehmertum bringt tatsächlich viele Vorteile mit sich. Doch es ist ausserordentlich wichtig, sich solide darauf vorzubereiten.</p>
<p>Für einige Menschen ist es möglich, ihren Traumberuf auszuüben, indem sie ihn selbst erschaffen. Dazu gibt es zwei Wege. Sie gründen ihr eigenes Unternehmen, um es nach ihren Vorstellungen gestalten. Oder sie finden ein Unternehmen, das sie übernehmen und mit genauso viel Engagement, Freude und Gestaltungskraft erfolgreich in der Zukunft leiten.</p>
<p>Doch nicht jeder Mensch ist für die Selbständigkeit und das Unternehmertum geeignet. Eine kritische Selbst- und Fremdeinschätzung kann helfen, mehr Klarheit zu finden, um sich seinen Traum zu verwirklichen. Wer gerne Neues anpackt, initiativ auf andere zugeht, Rückschläge einstecken kann und nicht vor der zu erwartenden Mehrarbeit zurückschreckt, für diese Personen stehen die Chancen nicht schlecht, als Entrepreneure erfolgreich zu sein.</p>
<p>Checkliste zur Selbsteinschätzung:</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Überprüfen der eigenen Interessen</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Weiss ich, welches Denken und Handeln meine Motivation bestimmt?</p>
<ul>
<li>Bin ich motiviert, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ziele, Vorstellungen und Interessen durchzusetzen und mich auch für andere einzusetzen?</li>
<li>Bin ich bereit, Herausforderungen und schwierige Problemstellungen zu meistern, anderen zu vertrauen und stets das Beste zu geben?</li>
<li>Bin ich die Person, die auf andere zugehen kann, soziale Kontakte auf- und ausbaut sowie gezielt Netzwerke aufbaut?</li>
</ul>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Auseinandersetzen mit den Anforderungen </strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Die nächsten Fragen beziehen sich auf die verschiedenen unternehmerischen Aufgaben, für die persönliches Interesse und Kenntnisse aufgebracht und eingesetzt werden müssen. Weiss ich genug, um den grossen Verantwortungsbereich zu managen?</p>
<ul>
<li>Unternehmensziele, Visionen und Werte</li>
<li>Produkte, Know-how, Dienstleistungen und Technologien</li>
<li>Branche, Marktentwicklungen und Wettbewerbsvorteil</li>
<li>Umsatz-, Gewinn-, Forschungs-, Marktanteils- und Imageziele</li>
<li>Langfristige Chancen und Risiken der Zukunft</li>
<li>Wertekanon und Unternehmenskultur</li>
</ul>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Erkennen der unternehmerischen Business-Skills</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Eine Reihe persönlicher Eigenschaften sind für Unternehmerinnen und Unternehmer unabdingbar, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Die folgenden sieben Fähigkeiten gelten neben allem fachlichen Wissen als die wichtigsten Grundvoraussetzungen für den Erfolg.</p>
<ul>
<li><strong>Anpassungsfähigkeit</strong></li>
</ul>
<p>Für die mögliche Zukunft ist der Businessplan eine Hypothese. Ein Unternehmer/eine Unternehmerin sollte unbedingt über die Eigenschaften der Anpassungsfähigkeit und Flexibilität verfügen. Einige Veränderungen zeichnen sich klar ab, andere kommen jedoch völlig überraschend. Anpassungsfähigkeit, gepaart mit Entscheidungsstärke, zeigt sich vor allem in den Situationen, die nicht von langer Hand geplant werden konnten.</p>
<ul>
<li><strong>Belastbarkeit</strong></li>
</ul>
<p>Das ist eine unverzichtbare Eigenschaft, um mit Niederlagen und Krisen umgehen zu können. Unternehmer/Unternehmerinnen müssen immer wieder mutig sein, Neues zu tun, und vielleicht auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Sie erleben es oft, in der Minderheit zu sein, wenn sie Gegebenes kritisch hinterfragen. Sie wissen, dass die Phasen der Unsicherheiten und Schwierigkeiten vorübergehen und sie setzen auf ihre Kraft des Antizipierens. Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer haben oft die Fähigkeit, keine Angst vor Versagen zu haben und Fehlschläge als Chancen zu betrachten.</p>
<ul>
<li><strong>Durchsetzungsvermögen</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmensleiterinnen und Unternehmensleiter sind oft Pioniere und bereit, mit langem Atem zu neuen Ufern aufzubrechen. Neben Visionen und Risikobereitschaft verfügen sie auch über grosse Freude an der Führung. Wer sich mit seinen Ideen durchsetzen kann, macht das nicht mit Macht und Kraft der Position, um andere zu überreden oder gar zu zwingen. Kluge Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen das vielmehr, indem sie andere von ihren Ideen überzeugen. Ihre Kommunikationsfähigkeit setzen sie ein, um zu erkennen, was andere von ihnen wollen, um angemessen darauf zu reagieren.</p>
<ul>
<li><strong>Engagement</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmerinnen und Unternehmer kennen bei sich die Mischung aus Neugier, Wissen, Enthusiasmus, Motivation und Hingabe. Mit einer gesunden Portion Optimismus ausgestattet folgen sie ihren Ideen. Sie dürfen sich keine zu einseitige Begabung leisten und müssen in vielen Gebieten zu Hause sein. Meist haben Unternehmerinnen und Unternehmer auch Interessen, die über das Geschäftliche hinaus gehen, und sind mit ihrem Engagement auch kulturell, politisch und sozial aktiv.</p>
<ul>
<li><strong>Konfliktfähigkeit</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmerinnen und Unternehmer sind in der Lage, Orientierung zu schaffen. Das ist besonders in Zeiten der Unsicherheiten oder bei Konflikten wichtig. Überall, wo Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen aufeinandertreffen, können Konflikte entstehen. Kluges Konfliktmanagement heisst, Konflikte zu akzeptieren und Reizthemen nicht eskalieren zu lassen, sondern sich offen damit auseinanderzusetzen. Kritikfähigkeit ist für erfolgreiche Unternehmer/Unternehmerinnen ebenfalls unverzichtbar. Kritik vom Kunden oder vom Lieferanten hilft dabei, besser zu werden. Kritik an anderen auf positive Weise zu äussern, ist der beste Motor für Verbesserungen.</p>
<ul>
<li><strong>Führungsstärke</strong></li>
</ul>
<p>Führungsstärke hängt eng mit der persönlichen Kommunikationsfähigkeit zusammen; wer offen ist, ist geistig flexibel und zeigt Empfangsbereitschaft für Kommunikation. Führung und Motivation erfordern ein hohes Mass an Offenheit, um sich unvoreingenommen die Meinungen und Perspektiven anderer anzuhören. Führen, indem Kompetenzen übertragen und die Fähigkeiten der Mitarbeitenden erkannt und gefördert werden, ist nicht nur zeitgemäss, sondern auch erfolgsversprechend. Sich selbst und die Menschen im Umfeld jeden Tag aufs Neue zu motivieren, ist eine weitere Fähigkeit, die eng an die Führungsstärke erfolgreicher Unternehmer/Unternehmerinnen geknüpft ist.</p>
<ul>
<li><strong>Problemlösungskompetenz</strong></li>
</ul>
<p>Es werden immer wieder Probleme auf die Unternehmer/die Unternehmerinnen zukommen und sie müssen in der Lage sein, auch unter Druck und knapper Zeitvorgabe zu guten Entscheidungen zu gelangen. Das heisst, schnell das Problem identifizieren, analysieren und passende Lösungen entwickeln und umsetzen. Bei Problemlösungen unternehmerisch zu denken, bedeutet auch, über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinaus zu schauen. Der ganzheitliche Blick auf die Chancen im Umfeld ermöglicht es, vorhandene und neue Potenziale zu entwickeln und den unternehmerischen Handlungsspielraum voll auszuschöpfen. Damit gelingt es, die Unternehmens-Interessen gegenüber Kunden und auf dem Markt zu vertreten, Stärken auszubauen, Veränderungen anzustossen und erkannte Trends umzusetzen.</p>
<p>Der Königsweg für eine tiefe Erkenntnis seiner eigenen Stärken ist die Selbsteinschätzung und die anschliessende Begleitung durch ein Assessment. Damit können die angehenden Unternehmer/Unternehmerinnen ihre Kompetenzen und Potenziale klar erkennen, benennen und auf dem Weg zum Unternehmertum formulieren.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Zitat von Winston Churchill.</p>
<p><em>«Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse; andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne; nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.» </em></p>
<p>Wenn Sie immer noch bereit sind, Unternehmer oder Unternehmerin zu werden, dann gratulieren wir herzlichst und wünschen viel Erfolg bei der Suche nach der guten Geschäftsidee oder der Suche nach dem richtigen Unternehmen für eine Nachfolge-Lösung.</p>
<p><a href="https://www.kmunext.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Assessment Entrepreneurship von Netzwerk Kadertraining wird eingesetzt im Rahmen der Verifizierung des Käuferprofils bei KMU-Next.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden! Fachvortrag Rollenvielfalt</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2019/02/21/jetzt-anmelden-fachvortrag-rollenerwartungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2019 11:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Anregung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Das neue Jahr bringt neue Ideen und ein Angebot für Frauen, die Ihre Kompetenzen voll ausschöpfen wollen: assessment&#38;training WOMEN bietet  in Partnerschaft mit dem Programm eva – dem Angebot für Frauen der Bank Cler seit 2019 schweizweit Fachvorträge an. Bei den Abendveranstaltungen Umgang mit der Rollenvielfalt profitieren Sie von Hinweisen zum Sinn und Unsinn von Rollen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr bringt neue Ideen und ein Angebot für Frauen, die Ihre Kompetenzen voll ausschöpfen wollen:</p>
<p><strong><a href="https://www.assessment-training.ch/women/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">assessment&amp;training WOMEN</a> bietet  in Partnerschaft mit dem Programm <a href="https://www.cler.ch/de/bank-cler/uber-uns/eva/#" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">eva – dem Angebot für Frauen der Bank Cler</a> seit 2019 schweizweit Fachvorträge an.</strong></p>
<p>Bei den Abendveranstaltungen <strong>Umgang mit der Rollenvielfalt</strong> profitieren Sie von</p>
<ul>
<li>Hinweisen zum<strong> Sinn und Unsinn von Rollen</strong>,</li>
<li>Inputs zu gesellschaftlichen Vorstellungen und Barrieren,</li>
<li>Hilfestellungen zum <strong>Umgang mit der Rollenvielfalt</strong>,</li>
<li>konkreten <strong>Tipps &amp; Tricks</strong> und</li>
<li>einem zwanglosen <strong>Austausch</strong> unter Frauen und mit den Referentinnen beim anschliessenden Apéro.</li>
</ul>
<p>Die Fachveranstaltungen sind kostenlos, finden jeweils von 18.30 bis 21.00 statt und bieten interessierten Frauen die Möglichkeit, das Thema bewusst zu beleuchten, zu reflektieren und, wenn nötig, Veränderungen in die Wege zu leiten. Denn: <strong>Nicht alle Rollen sind in Stein gemeisselt. Es gibt Veränderungspotential, das genutzt werden kann!</strong></p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldung: <a href="https://www.assessment-training.ch/kooperation-cler/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">Partnerschaft Bank CLER</a></p>
<p>Wir freuen uns auf Sie und einen anregenden, motivierenden Abend!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer fragt, gewinnt</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2019/02/04/wer-nicht-fragt-bleibt-dumm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 10:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Spruch „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ aus der Sesamstrasse gilt vor allem auch im Berufsleben bzw. in Bewerbungsphasen. Sich zu informieren ist heutzutage vermeintlich keine Herausforderung mehr: Browser öffnen und das World Wide Web befragen. Vor allem vor Bewerbungsgesprächen ist eine gründliche Recherche das A&#38;O. Das beweist folgende Erfahrung, bei der die Gründlichkeit zwar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spruch „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ aus der Sesamstrasse gilt vor allem auch im Berufsleben bzw. in Bewerbungsphasen. Sich zu informieren ist heutzutage vermeintlich keine Herausforderung mehr: Browser öffnen und das World Wide Web befragen. Vor allem vor Bewerbungsgesprächen ist eine gründliche Recherche das A&amp;O. Das beweist folgende Erfahrung, bei der die Gründlichkeit zwar auf der Strecke bleiben musste, das Prinzip «Wer richtig fragt, gewinnt» oder in diesem Fall „Wer richtig recherchiert, gewinnt“ jedoch funktionierte:</p>
<p><em>„Normalerweise würde ich behaupten, Geduld wäre die bedeutendste Kompetenz im Bewerbungsprozess. Weit gefehlt – zumindest dieses Mal. Am Tag vor meiner dreiwöchigen Auszeit klingelt das Telefon &#8211; wenige Tage, nachdem ich die Bewerbung gesendet hatte. Eine nette Stimme teilt mir mit, dass sie mich gerne nächste Woche zum Bewerbungsgespräch einladen würde. Ich traue mich fast nicht zu sagen, dass ich morgen für drei Wochen auf eine einsame Insel fliege, habe jedoch keine andere Wahl. Die freundliche Dame will mich</em> <em>unbedingt persönlich sehen, Skype ist keine Option. Ich hatte meine Koffer noch nie so schnell gepackt und reiste mit schwerem Gepäck durch die halbe Schweiz zum Vorstellungsgespräch. Mir blieb genau eine Stunde Zugfahrt, um mich vorzubereiten.<strong> Ich musste mich auf das Wichtigste fokussieren und entschied mich, die Homepage des Unternehmens zu studieren und mich auf Publikationen jener Personen zu konzentrieren, die mich in wenigen Minuten willkommen heissen würden. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich hatte den entscheidenden Vorteil, jene Themen zu kennen, die meine Gesprächspartner als wichtig einstufen. Und genau auf diese Themen lenkte ich das Gespräch, so oft es ging.</strong> Auch in der Präsentationsaufgabe verpackte ich jene Wörter, die während der Zugfahrt wild durch meinen Kopf rasselten. Zwei Stunden später sank ich total erschöpft in den Flugzeugsitz. Ein gutes Gefühl begleitete mich in die Lüfte und bald stellte sich heraus, dass sich die spontane „Reise vor der Reise“ gelohnt hatte…“</em></p>
<p><strong>Informationsquellen zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche</strong></p>
<p>In den meisten Fällen bleibt genug Zeit, um sich gewissenhaft vorzubereiten und zu recherchieren. Neben den Informationen auf <strong>Homepage</strong> oder <strong>Publikationen</strong>, wie oben beschrieben, kommt auch sozialen Netzwerken immer grössere Bedeutung zu. Bewirtschaftet das Unternehmen einen <strong>Facebook</strong>-,<strong>Twitter</strong>-,<strong>Instagram-</strong> oder <strong>Pinterest</strong>-Account, können dort wichtige Informationen gewonnen werden:</p>
<ul>
<li>Wie kommuniziert das Unternehmen?</li>
<li>Welche Kanäle wählt das Unternehmen, um mit welchen Zielgruppen zu kommunizieren oder gar zu interagieren?</li>
<li>Mit welchen Themen setzt sich das Unternehmen auseinander?</li>
<li>Welche Werte werden online vermittelt?</li>
</ul>
<p>Die Vernetzungen auf den Businessnetzwerken <strong>LinkedIn</strong> oder <strong>Xing</strong> ermöglichen zusätzliche Vorteile. Hand aufs Herz: Wie viele Kontakte haben Sie, die Sie gar nicht persönlich kennen? Diese Vielfalt an Kontakten könnte zum entscheidenden Vorteil werden.</p>
<ul>
<li>Habe ich jemanden im Netzwerk, der/die Kontakte zum Unternehmen hat, bei dem ich mich bewerben möchte?</li>
<li>Kennt ein Kontakt ggf. jemanden, der Auskunft geben kann?</li>
</ul>
<p>Um Hilfe zu bitten, ist für viele nicht einfach. Trotzdem lohnt es sich, über seinen Schatten zu springen und nachzufragen. Diese Netzwerke sind auf berufliche Interessen ausgerichtet, ganz transparent. Es ist absolut in Ordnung, andere Menschen anzufragen, auch wenn man diese vielleicht noch nie persönlich gesehen hat. Wer sich in Online-Businessnetzwerken bewegt, muss anfangen, umzudenken. Hier gelten andere Regeln. Menschen bewegen sich dort, um sich berufliche Vorteile zu verschaffen.</p>
<p><strong>Unter Zeitdruck „richtig agieren“</strong></p>
<p>Unter Zeitdruck die richtigen Informationsquellen zu wählen, ist eine Kunst. Wer täglich übt, bei Google-Suchen mit richtig formulierten Anfragen möglichst treffende Resultate zu erwirken, anstatt hunderte Treffer zu durchsuchen, entwickelt zielführende Suchstrategien und spart Zeit. Bei der Suche &#8222;Wer richtig fragt, gewinnt immer&#8220; spuckt Google einen lesenswerten Beitrag an dritter Stelle aus: <a href="https://talendo.ch/de/karriere-mag/2015/11/25/wer-richtig-fragt-gewinnt-gute-ruckfragen-im-bewerbungsgesprach" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">Gute Rückfragen im Bewerbungsgespräch.</a></p>
<p>Es ist uns immer wieder eine Freude, Sie rund um die Themen Bewerbungen sowie berufliche wie auch private Veränderungsprozesse informieren zu können.</p>
<p><strong>Haben Sie noch Fragen? </strong><strong><a href="https://www.assessment-training.ch/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">www.assessment-training.ch/kontakt</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was passiert mit unseren Daten?</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2019/01/03/was-passiert-mit-unseren-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2019 09:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[Eignungsdiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[people analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Personalauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Selektion]]></category>
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					<description><![CDATA[Experten aus Forschung und Praxis äussern sich zum vermehrten Einsatz personenbezogener Daten in der Personalauswahl und Eignungsdiagnostik: Was kommt auf uns zu? Wie werden unsere Daten sicher und qualitativ hochwertig verarbeitet? Der im Dezember 2018 in der Persorama erschienene Artikel von Katrin Fellner gibt Einblick, wie people analytics in Auswahlprozessen zum Erfolg führen kann und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Experten aus Forschung und Praxis äussern sich zum vermehrten Einsatz personenbezogener Daten in der Personalauswahl und Eignungsdiagnostik: Was kommt auf uns zu? Wie werden unsere Daten sicher und qualitativ hochwertig verarbeitet?</p>
<p>Der im Dezember 2018 in der Persorama erschienene Artikel von Katrin Fellner gibt Einblick, wie people analytics in Auswahlprozessen zum Erfolg führen kann und welche Gefahren lauern…</p>
<p><a href="https://www.assessment-training.ch/wp-content/uploads/2019/01/People-Analytics-und-Eignungsdiagnostik.pdf">People Analytics und Eignungsdiagnostik</a>, Persorama/NZZ Fachmedien, Dezember 2018</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Angst, nicht gut genug zu sein</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/11/19/3088/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Clance]]></category>
		<category><![CDATA[Dunning-Kruger-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstapler-Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstapler-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Impostor]]></category>
		<category><![CDATA[Impostorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Versagensängste]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gefühl, nicht gut genug zu sein Sie kann lähmend wirken – die Angst, nicht auf genügend Talent, Intelligenz oder Können zurückgreifen zu können. Vor allem in Bewerbungsprozessen und Selektionsverfahren können derartige Gefühle der Unzulänglichkeit verheerende Folgen mit sich bringen. Die Angst hält Menschen davon ab, sich auf höhere Positionen zu bewerben oder zu verhandeln, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gefühl, nicht gut genug zu sein</strong></p>
<p>Sie kann lähmend wirken – die Angst, nicht auf genügend Talent, Intelligenz oder Können zurückgreifen zu können. Vor allem in Bewerbungsprozessen und Selektionsverfahren können derartige Gefühle der Unzulänglichkeit verheerende Folgen mit sich bringen. Die Angst hält Menschen davon ab, sich auf höhere Positionen zu bewerben oder zu verhandeln, sie malträtiert und hemmt zahlreiche Menschen auf dem ganzen Globus. Wenn Sie so wollen, ist das die gute Nachricht: Sie sind nicht alleine. Obwohl das Phänomen weder im ICD-11 noch im DSM-5 aufgeführt ist, kennt fast jeder Mensch Gefühle der Unzulänglichkeit. Manche punktuell, mache phasenweise und manche erleben es täglich.</p>
<p>Das Gefühl, nicht zu genügen, hat viele Gesichter:</p>
<ul>
<li>Wie soll ich mich unter diesen intelligenten Menschen behaupten?</li>
<li>Ich kann das eigentlich gar nicht. Sie werden merken, dass ich keine Ahnung habe.</li>
<li>Es war Glück, dass ich die Aufgabe lösen konnte.</li>
<li>Ich fühle mich als Betrügerin/als Betrüger, weil ich allen vormache, dass ich kompetent bin.</li>
<li>Ich bin nur zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden, weil ich sympathisch wirke.</li>
<li>Es war bestimmt ein Versehen, dass ich vorgeschlagen wurde.</li>
<li>Wenn die wüssten, dass ich der neuen Position gar nicht gewachsen bin.</li>
<li>Ich bin zwar sozialkompetent und empathisch, aber klug bin ich nun wirklich nicht.</li>
</ul>
<p><strong><br />
Das Impostor-Phänomen</strong></p>
<p>Der Impostorismus beschreibt das Phänomen, sich als Versager/in zu fühlen. Andere Menschen (z.B. Mitbewerbende in Bewerbungsprozessen) werden als besser, kompetenter, intelligenter wahrgenommen. Impostor heisst übersetzt Betrüger/in. Diese Bezeichnung ist etwas irreführend und kommt davon, dass sich betroffene Menschen als Hochstapler/in fühlen. Damit einher geht das latente Gefühl, aufzufliegen, sich zu blamieren oder als Betrüger/in entlarvt zu werden.</p>
<p>Nicht alle Betroffenen erleben Impostor-Gefühle in eben beschriebener Intensität. Dennoch kennen die meisten derartige Gedanken und damit verbundene Gefühle. Diese treten nicht nur in ganz banalen Alltagssituationen auf, sondern vermehrt auch in Prüfungssituationen oder in Phasen des Umbruchs wie eben bei einem Jobwechsel oder einem Karrieresprung. Die Bewerbungsphase ist also prädestiniert, um sich selbst mit dem Gefühl der Hochstapelei zu sabotieren.</p>
<p><strong>Verzerrte Wahrnehmung</strong></p>
<p>Die berühmte Wiese des Nachbarn ist immer grüner als die eigene. Menschen mit Hang zu Impostor-Gefühlen tendieren dazu, eigene Talente und Begabungen zu unterschätzen und jene anderer zu überschätzen. Der Vergleich des diffusen Gefühls, das der Mensch hinsichtlich eigener Kompetenzen und Fähigkeiten in sich trägt, mit dem, was er bei anderen wahrnimmt, ist zum Scheitern verurteilt. Verzerrte Wahrnehmung par excellence.</p>
<p>Die kurzen Momente, in denen wir andere Menschen erleben, entsprechen nicht der Wahrheit oder der Realität, sondern unserer Wahrnehmung. Ohne Ihnen etwas unterstellen zu wollen: Geben Sie sich immer zu 100% authentisch in Situationen, in denen Sie in Gesellschaft sind? Versuchen Sie nicht auch, sich von der besten Seite zu zeigen? Und bezogen auf die anderen Menschen, die Sie so viel besser, schöner oder intelligenter einschätzen: Wissen Sie, wie lange andere Personen vor einer vermeintlich perfekten Präsentation an den Sätzen geschliffen haben? Wie lange Frau Stark oder Herr Schöni vor dem Spiegel standen und wie beide vor der Rundumerneuerung ausgesehen haben? Können Sie wirklich einschätzen, wer von Ihren ach so kompetenten Kolleginnen und Kollegen kurz vor einem Event nach klug klingendem Gesprächsstoff im Netz gesucht hat?</p>
<p><strong>Kümmern Sie sich um Ihre Versagensängste!</strong></p>
<p>Schweigen hält das Impostor-Phänomen am Leben und lässt das zerstörerische Feuer in uns immer wieder aufflammen. Es entspricht leider der Realität, dass das Thema totgeschwiegen wird, da sich Betroffene schämen.</p>
<p><em><div class="tuerkis-box">
</em><em>„Das Impostor-Phänomen lebt vom Geheimnis, vom Versuch, eine vermeintliche Inkompetenz zu vermeiden“, schreibt Sabine Magnet im 2018 erschienenen Buch „Und was, wenn alle merken, dass ich gar nichts kann?“.<br />
</div> </em></p>
<p>Schweigen führt zum Trugschluss, mit dem Problem alleine zu sein. Höchste Zeit, sich auszutauschen und dem Impostorismus weniger Holz ins Feuer zu werfen! Vor allem vor beruflichen Veränderungen ist es sinnvoll, sich einem Coach, einem Mentor oder einem guten Freund, einer guten Freundin anzuvertrauen, um sich beim Bewerbungsprozess nicht unnötig abbremsen zu lassen.</p>
<p>Wie sehr leiden Sie unter dem Gefühl? Ihr subjektiv empfundenes Leid sollte den Ausschlag dafür geben, ob und wie intensiv Sie sich um Ihre Versagensängste kümmern. Denken Sie, das latente Vorhandensein der Impostor-Gefühle hält Sie davon ab, in Bewerbungsprozessen Ihr Potential zu zeigen? Fühlen Sie sich zum Beispiel gehemmt, eigene Stärken selbstbewusst zum Ausdruck zu bringen oder sicher aufzutreten?  Dann ist ein Handeln sinnvoll.</p>
<p><strong>So tun als ob</strong></p>
<p>Das Impostor-Phänomen führt Menschen mit dem Gefühl, anderen etwas vorzumachen, an der Nase herum. Vielleicht liegt genau hier auch die Lösung. Eine Kollegin empfahl mir in meinen ersten Berufsjahren Folgendes: „Tu einfach so, als könntest du es“. Dieser Ratschlag veränderte die Art und Weise, wie ich mich in Gruppen verhielt, Vorträge hielt und Schulungen durchführte. Durch mehrmaliges „so tun als ob“ lernt der Mensch dazu, wächst und manövriert sich in ein „Gefühl des Könnens“. Und mehr ist es nicht: Ein Gefühl, dessen Wahrheitsgehalt so oder so verborgen bleibt. Dieses Gefühl kann zu Ihren Gunsten und durch Sie selbst verändert werden. Natürlich sollte dieser Tipp nicht davon abhalten, sich um die Ursachen des Impostorismus zu kümmern, trotzdem kann die Umsetzung bereits einige positive Effekte erzielen.</p>
<p><strong>Fakten schaffen</strong></p>
<p>Menschen bewerten ihre eigenen Erfolge subjektiv. Es gelingt demzufolge selten, eigenes Können oder Erfolge objektiv einzuschätzen. Vor allem vor Bewerbungsgesprächen ist es sinnvoll, sich mit den eigenen Ausbildungen, Kompetenzen und beruflichen Erfahrungen auseinanderzusetzen – und das möglichst wertfrei:</p>
<ul>
<li>Welche Aus- und Weiterbildungen haben Sie abgeschlossen?</li>
<li>Welche beruflichen Herausforderungen konnten Sie bereits bewältigen?</li>
<li>Welche Kompetenzen unterstützten Sie beim Meistern von Problemen?</li>
</ul>
<p>Oft ist es einfacher, die Perspektive von anderen Personen einzunehmen:</p>
<ul>
<li>Was würde Ihr Chef über Ihre Arbeitsweise oder Ihre Stärken sagen?</li>
<li>Welche Rückmeldung erhielten Sie beim letzten Mitarbeitergespräch?</li>
<li>Was schätzen Ihre Kolleginnen und Kollegen besonders an Ihnen?</li>
</ul>
<p>Auch wenn es  vielleicht nicht leicht fällt: Versuchen Sie, die Fragen ohne „aber“ zu beantworten bzw. es auszublenden. Ein „aber“ wird an Gedanken wie „Ohne das Team hätte ich das Problem nie bewältigen können“ oder „Die Ausbildung war ja auch nicht so schwierig“ erkennbar.</p>
<p><strong>Dann lieber Impostor …</strong></p>
<p>Es gibt Schlimmeres. Ein Satz, der nerven kann. Er hat jedoch Wahrheitsgehalt: Stellen Sie sich einen Menschen vor, der vollkommen von sich selbst überzeugt ist, eine Person, für die Reflexion und Selbstkritik Fremdwörter sind. Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt diese gnadenlose Selbstüberschätzung und wird häufig zitiert.</p>
<p>Auch wenn es aussagekräftigere bzw. differenziertere psychologische Konzepte gibt, kann die Auseinandersetzung mit beiden Konstrukten hilfreich sein. Für die meisten Menschen mit Impostor-Gefühlen wird die Beschreibung des Dunning-Kruger-Effekts keine erstrebenswerte Haltung darstellen. Zwischen den beiden Extremen gibt es jedoch viele Abstufungen und für die meisten Menschen auch viel zu tun. Das Bewusstsein über das Impostor-Phänomen hilft, um Selbstsabotage sukzessive durch Selbstreflexion zu ersetzen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><br />
Literatur:<br />
Clance, P. R. (1988). <cite>Erfolgreiche Versager. Das Hochstapler-Phänomen.</cite> München: Heyne.<br />
</span><span style="color: #808080;">Dunning, D., Johnson, K., Ehrlinger, J. &amp; Kruger, J. (2003). Why people fail to recognize their own incompetence. <i>Current Directions in Psychological Science,</i><em> 3</em>, 83–87, doi:10.1111/1467-8721.01235.<br />
</span><span style="color: #808080;">Magnet, S. (2018). <em>Und was, wenn alle merken, dass ich gar nichts kann? Über die Angst, nicht genug zu sein</em>. München: mvg.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wohin mit den Händen? Der Nervosität ein Schnippchen schlagen.</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/10/18/bitte-sein-lassen-umgang-mit-unbewussten-gesten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 07:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervosität]]></category>
		<category><![CDATA[nonverbal]]></category>
		<category><![CDATA[paraverbal]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[zittern]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen professionellen Eindruck bei Gesprächen, Reden oder Verhandlungen hinterlassen – wie gelingt das? Der Inhalt muss in erster Linie stimmen. Denkt man. Jedoch entfallen 93 % der Wirkung auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %). Menschen eignen sich unbewusste Verhaltensweisen an, die unterschiedliche Wirkung beim Gegenüber entfalten. Natürlich kann nicht mit Sicherheit gesagt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen professionellen Eindruck bei Gesprächen, Reden oder Verhandlungen hinterlassen – wie gelingt das? Der Inhalt muss in erster Linie stimmen. Denkt man. Jedoch entfallen 93 % der Wirkung auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %).</p>
<p>Menschen eignen sich unbewusste Verhaltensweisen an, die unterschiedliche Wirkung beim Gegenüber entfalten. Natürlich kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wie derartige Gesten beim Gegenüber ankommen. Trotzdem gibt es No-Gos, die mit hoher Wahrscheinlichkeit unprofessionell wirken.</p>
<p>In Gesprächen und Rollenspielen beobachten wir im Training vermehrt, dass sich Personen häufig ins Gesicht fassen, nervös mit dem Stift spielen oder die Hände in den Hosentaschen vergraben. Wer sich im Vorfeld mit dem häufig stiefmütterlich behandelten Thema Gestik auseinandersetzt, hat klare Vorteile.</p>
<p><strong>Schluss mit…</strong></p>
<ul>
<li><strong>der Frage „Wohin mit den Händen?“:</strong> Nehmen Sie bewusst kleine Karten mit Ihren Notizen in die Hände. Die Notizen sollen nicht dazu dienen, um abzulesen, sondern dienen wortwörtlich „zum Festhalten“. Es wirkt deutlich professioneller, <strong>kleinformatige</strong> Notizzettel in den Händen zu halten, als während der Präsentation nach möglichen Positionen für Ihre Hände zu suchen.</li>
<li><strong>dem peinlichen Zittern des Notizzettels: </strong>Sollten Sie zu zittrigen Händen neigen, können Sie Ihre Notizen auf stärkeres Papier notieren. Das Zittern wird so für die Zuhörenden weniger ersichtlich. Zudem werden auch Sie selbst nicht abgelenkt, wenn Ihnen auffällt, wie das Blatt vor Ihnen flattert.</li>
<li><strong>dem nervösen Ein- und Ausschalten des Kugelschreibers:</strong> Einen Stift in den Händen zu halten, tut einem professionellen Auftritt grundsätzlich keinen Abbruch. Schwierig wird es, wenn der Kugelschreiber ständig ein- und ausgeschaltet wird. Dieses „Ein-und-Ausschalt-Problem“ lösen Sie ganz einfach, indem Sie einen Bleistift oder einen Stift verwenden, welcher nicht eingeschaltet werden kann.</li>
<li><strong>der unterwürfig wirkenden Kopfhaltung:</strong> Vor allem Frauen tendieren dazu, den Kopf schräg zu halten, wenn sie sich im Gespräch befinden. Dieses Verhalten kann je nach Gesprächssituation „unterwürfig“ wirken. Kennen Sie das? Dann sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit im Alltag darauf lenken und beobachten, in welchen Situationen Sie zu dieser Angewohnheit neigen. Machen Sie sich vor schwierigen Gesprächen bewusst, dass Sie dem Gesprächspartner/der Gesprächspartnerin auf Augenhöhe begegnen, und fokussieren Sie sich darauf, den Kopf gerade zu halten.</li>
</ul>
<p>Wir wünschen Ihnen für Ihren nächsten Vortrag, das kommende Bewerbungsgespräch oder Assessment einen gelungenen Auftritt!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rechnen Sie ruhig mal nach&#8230; und verhandeln Sie!</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/09/24/wir-frauen-verhandeln-exzellent-fuer-andere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 05:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierestufe]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[verhandeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Frauen verhandeln exzellent! Jedoch nur, wenn sie es für andere tun. Wies Bratby, eine äusserst sympathische, aus Holland stammende Anwältin, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, wie Frauen verhandeln &#8211; oder eben auch nicht. In eindrücklicher Art und Weise berichtet sie bei der Veranstaltung HWZ empowers am 20. September 2018, warum es nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen verhandeln exzellent! Jedoch nur, wenn sie es für andere tun. Wies Bratby, eine äusserst sympathische, aus Holland stammende Anwältin, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, wie Frauen verhandeln &#8211; oder eben auch nicht. In eindrücklicher Art und Weise berichtet sie bei der Veranstaltung HWZ empowers am 20. September 2018, warum es nicht nur für uns selbst, sondern auch für das Unternehmen Nachteile mit sich bringt, wenn Frauen nicht verhandeln.</p>
<p><strong>Verhandle deinen Wert!</strong></p>
<p>Für einen Lohn zu arbeiten, welcher der Leistung nicht entspricht, oder trotz vollem Einsatz jahrelang auf derselben Karrierestufe zu verharren, ist bei Frauen wie auch bei Männern der Start einer Negativspirale: Lohn oder Beförderungen sind (neben anderen Faktoren natürlich) ein Zeichen der Wertschätzung. Findet diese Wertschätzung nicht statt, beeinflusst dies die Motivation und das Wohlbefinden negativ. Menschen können nur dann ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn sie auch wertgeschätzt werden.</p>
<p><strong>Ein Perspektivwechsel: Ich mache das auch für das Unternehmen</strong></p>
<p>Es kann nur im Interesse des Unternehmens sein, dass die Motivation und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten bleibt. Wies Bratby erzählt von ihren Klientinnen. Immer wieder erkennen diese, wie viel Kraft durch eine angemessene Entlohnung oder einen neuen Titel (was auch immer Sie verhandeln wollen) freigesetzt wird. Ein Unternehmen wünscht sich top motivierte Mitarbeitende. Und diese kann es auch haben.</p>
<p><strong>Wir stehen uns selbst im Weg</strong></p>
<p>Was denkt denn der Chef von mir? Zerstört meine Anfrage die gute Beziehung, die ich jahrelang zu meiner Vorgesetzten aufgebaut habe? Wies Bratby beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein! Im Gegenteil: Wenn man die Verhandlung auf Augenhöhe führt und ein paar Kleinigkeiten beachtet, tut das einer guten Beziehung keinen Abbruch. Wir dürfen lernen, dem Verhandeln den negativen Beigeschmack zu nehmen. Dafür müssen wir natürlich etwas machen, uns stärken und gut vorbereiten:</p>
<p><strong>3 Tipps von der Verhandlungsspezialistin</strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Preparation</em></strong>: Erscheinen Sie gut vorbereitet zum Gespräch: Wo stehen Sie? Welche Aspekte gefallen Ihnen an Ihrer Arbeit? Was stimmt nicht für Sie? Was wollen Sie mit der Verhandlung erreichen? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren und in 10 Jahren? Von welchem Gehalt träumen Sie?</li>
<li><em><strong>The why:</strong></em> Überlegen Sie sich genau, aus welchen Gründen Sie verhandeln wollen, fokussieren Sie auf das &#8222;why&#8220; und sprechen Sie über die Motivationen, die Sie leiten. Bringen Sie abgesehen von Ihren Forderungen auch andere Inhalte in das Gespräch ein: Was ist in der Firma bedeutend für Sie und warum?</li>
<li><em><strong>Active listening:</strong></em> Achten Sie darauf, dass Sie in jedem Fall zuerst dem Chef/der Chefin (aktiv!) zuhören bzw. abholen, was ihn oder sie beschäftigt. Erst wenn das geschehen ist, ist diese/r fähig, sich auf Sie und Ihre Anfragen einzulassen.</li>
</ul>
<p>Ein Blick auf die Homepage <a href="https://womeninnegotiation.org/" target="_blank" rel="noopener">women in negotiation (WIN)</a> lohnt sich allemal. Wies Bratby coacht Frauen, die erfolgreich verhandeln wollen. &#8222;Irgendwann macht es Spass&#8220; &#8211; davon ist sie überzeugt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>News und Hoffnung: Frauen im Management</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/09/12/news-und-hoffnung-frauen-im-management/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 12:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkarriere]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Intelligence Report]]></category>
		<category><![CDATA[HSG]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.assessment-training.ch/?p=2960</guid>

					<description><![CDATA[Der Advance &#38; HSG Gender Intelligence Report 2018 ist veröffentlicht. Der Report liefert wichtige Zahlen und Fakten zur Geschlechterverteilung in Schweizer Unternehmen und verspricht Hoffnung. Warum es sich lohnt, als Frau in den kommenden Jahren auf eine Führungsposition zu setzen: In den nächsten 10 bis 15 Jahren steht in einigen Unternehmen die Pensionierung von rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Advance &amp; HSG Gender Intelligence Report 2018 ist veröffentlicht. Der Report liefert wichtige Zahlen und Fakten zur Geschlechterverteilung in Schweizer Unternehmen und verspricht Hoffnung.</p>
<p><strong>Warum es sich lohnt, als Frau in den kommenden Jahren auf eine Führungsposition zu setzen:</strong></p>
<ul>
<li>In den nächsten 10 bis 15 Jahren steht in einigen Unternehmen die Pensionierung von rund 40% der männlichen Führungskräfte an. Bereits jetzt liegt der Frauenanteil in unteren Führungsstufen bei 30%. Ein erstes gutes Signal, das durchaus motiviert, die Zahlen im mittleren Management (22%) und im oberen Management (15%) anzugehen.</li>
<li>Unternehmen stellen prozentual mehr Frauen für Führungspositionen ein als sie bereits beschäftigen.</li>
</ul>
<p>Nach wie vor gehen auf dem Weg nach oben immer noch zu viele Frauen verloren, wie im Report festgestellt wird. Lediglich 36% der Beförderten sind weiblich, 64% männlich. Nichts desto trotz bleibt Hoffnung, dass sich auch jene Zahlen in den nächsten Jahren angleichen.</p>
<p>Wenn Sie sich näher mit dem Thema auseinandersetzen wollen, empfehlen wir den jährlich erscheinenden Advance &amp; HSG Gender Intelligence Report. <a href="https://advance-hsg-report.ch/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> kommen Sie zum Download.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sommergedanke: Geniessen</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/08/04/sommergedanke-geniessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 14:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Geniessen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.assessment-training.ch/?p=2909</guid>

					<description><![CDATA[Zu heiss für Gedanken rund um Beruf und Karriere? Findet auch das Team von assessment-training.ch. Deshalb liefern wir im August leichte Lektüre: einen Gedanken, der dem privaten Glück auf die Sprünge hilft. Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Da kommt schon mal das Gefühl auf, die warmen Sommerabende &#8222;konservieren&#8220; zu wollen. Laut dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu heiss für Gedanken rund um Beruf und Karriere? Findet auch das Team von assessment-training.ch. Deshalb liefern wir im August leichte Lektüre: einen Gedanken, der dem privaten Glück auf die Sprünge hilft.</p>
<p>Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Da kommt schon mal das Gefühl auf, die warmen Sommerabende &#8222;konservieren&#8220; zu wollen. Laut dem US-Psychologen Fred Bryant trägt man durch bewusstes Geniessen dazu bei, immer glücklicher zu werden. Eine Einladung, die Sonnen- und Sommermomente zu nutzen, um genau das zu tun: GENIESSEN.</p>
<p>Wollen Sie acht Tipps, wie man gute Dinge nachhaltig geniessen lernt? Hier finden Sie den vollständigen Artikel: <a href="https://www.beobachter.ch/gesundheit/psychologie/positive-psychologie-warum-man-glucksmomente-intensiv-geniessen-sollte" target="_blank" rel="noopener">Die Wissenschaft vom Geniessen, Beobachter</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berufliche Identitätsentwicklung: Drehen Sie sich auch im Kreis?</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/07/16/berufliche-identitaetsentwicklung-was-mache-ich-hier-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 05:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Schein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[identity play]]></category>
		<category><![CDATA[identity work]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereanker]]></category>
		<category><![CDATA[Transition]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.assessment-training.ch/?p=2783</guid>

					<description><![CDATA[Irgendwann hatte man sich bewusst für den Job oder das Projekt entschieden, war der Ansicht, die tägliche Arbeit würde mit der Persönlichkeitsstruktur, den eigenen Werten und Talenten übereinstimmen. Doch plötzlich schleicht sich dieser unerwünschte Gedanke ein: Was mache ich hier eigentlich? Der Mensch nimmt ständig Rückmeldungen vom Arbeitsumfeld auf und passt die eigene berufliche Identität [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann hatte man sich bewusst für den Job oder das Projekt entschieden, war der Ansicht, die tägliche Arbeit würde mit der Persönlichkeitsstruktur, den eigenen Werten und Talenten übereinstimmen. Doch plötzlich schleicht sich dieser unerwünschte Gedanke ein: <strong><em>Was mache ich hier eigentlich?</em></strong></p>
<p>Der Mensch nimmt ständig Rückmeldungen vom Arbeitsumfeld auf und passt die eigene berufliche Identität an, um Diskrepanzen zwischen dem Selbstbild und den kollektiven Werten zu minimieren beziehungsweise Erwartungen zu erfüllen. Eine Angleichung findet statt. Zunächst ein normaler Prozess, der als<strong> <em>identity work</em> </strong>bezeichnet wird. Hat sich der innere Bezug zur täglichen Arbeit verabschiedet oder ertappt man sich selbst dabei, sich &#8222;die Sinnfrage&#8220; zu stellen, sollte eine Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgen. Erfolg ist nicht gleichzusetzen mit Erfüllung.</p>
<p>Hand aufs Herz: Ziehen Sie Alternativen in Betracht? Oder befinden Sie sich sogar bereits in einer Veränderungsphase? Dann können Ihnen folgende konkrete Hinweise helfen, sich selbst entsprechend der eigenen Richtlinien und Werte wiederzufinden oder neu zu erfinden.</p>
<p><strong>1. Schritt: Was will ich wirklich?</strong></p>
<p>Um herauszufinden, welche Ihre wahren beruflichen Bedürfnisse, Motivationen und Ziele sind, empfehlen wir einen kurzen Fragebogen, den Sie auf der Website vom Institut für Angwandte Psychologie IAP ausfüllen können. Mit ein paar Klicks (45 Fragen) erhalten Sie wertvolle Hinweise zu Ihrer Karriereorientierung: Was ist mir wirklich wichtig? Was treibt mich an? Was ist für mich erstrebenswert? Sie müssen sich lediglich kurz registrieren und erhalten im Anschluss sofort die Ergebnisse. Hier geht es zum Fragebogen <span style="color: #33cccc;"><a style="color: #33cccc;" href="https://www.laufbahndiagnostik.ch/fragebogen/Laufbahn" target="_blank" rel="noopener">Erfassung der Karriereorientierung </a></span>von Edgar Schein.</p>
<p><strong>2. Schritt: Identity Play</strong></p>
<p>Haben Sie Hinweise zu Ihrer Karriereorientierung erhalten? Im zweiten Schritt empfehlen wir Ihnen, sich aktiv mit alternativen Karrieremöglichkeiten auseinanderzusetzen, die zu Ihren beruflichen Bedürfnissen passen:</p>
<ul>
<li>Teilnahme an Kursen/Weiterbildungen/Veranstaltungen</li>
<li>Realisieren von Wochenendprojekten/Mitarbeit an Projekten</li>
<li>Arbeitsproben/Jobshadowing</li>
<li>Rollenspiele/Simulationen</li>
<li>Gespräche/Diskussionen</li>
<li>Aufsuchen neuer Netzwerke/Anschluss an neue Gruppen</li>
<li>Beobachten von Rollenmodellen</li>
<li>Coaching/Mentor</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tuerkis-box">
Identity play ist das Kreieren und Testen provisorischer beruflicher Alternativen bzw. das „Spiel mit Alternativen“. Dies kann – je nach Neigung – in unterschiedlichen Formen erfolgen und ein äusserst kreativer Prozess sein.<br />
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für ein erfolgreiches identity play sind folgende Aspekte wichtig:</p>
<p>Agieren Sie aktiv und vermeiden Sie die rein gedankliche Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Identität. Lediglich die aktive Auseinandersetzung mit möglichen beruflichen Alternativen führte laut unseren Untersuchungsergebnissen aus dem Jahr 2017 zu mehr Klarheit.</p>
<p><strong><em>Ein Beispiel</em> </strong>(aus der Studie &#8222;Arbeitslosigkeit als Chance. Identity play nach Jobverlust&#8220;): Frau M. berichtete vom Wunsch, Sprachkurse für Migranten anbieten zu wollen. Sie setzte sich intensiv mit dem Migrationsthema auseinander und besuchte den Kurs zur Erwachsenenbildnerin, den sie schon immer machen wollte. So konnte sie „im Tun“ herausfinden, ob dies eine neue berufliche Identität für sie darstellen könnte. Zudem erweiterte sie ihr Netzwerk mit Menschen, die sich für ähnliche Themen interessieren.</p>
<p>Achten Sie darauf, dass die Aktivitäten in einem (sozialen) Rahmen stattfinden, welcher Ihnen Sicherheit bietet und in dem Sie sich wohlfühlen. Psychologische Sicherheit zeigte sich in unserer Studie als Voraussetzung für einen gelingenden Prozess.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Wenn Sie bei der beruflichen Identitätsentwicklung Unterstützung benötigen, sind wir gerne für Sie da.</p>
<p><span style="color: #999999;">Zur vollständigen Studie zum Thema identity play inklusive Literaturliste kommen Sie <span style="color: #33cccc;"><a style="color: #33cccc;" href="https://www.assessment-training.ch/wp-content/uploads/2018/06/Masterarbeit.pdf">hier</a></span>.<br />
Fragebogen: Schein, E. H. (2006). Career Anchors Self-Assessment, 3rd Edition. San Francisco, CA: Pfeiffer.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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