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	<title>bewerben &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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		<title>#Schweissperle 6: Improvisieren</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/03/15/schweissperle-4-die-motivationsfalle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 18:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. &#160; #Schweissperle 6: Improvisieren Wie sich Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="line-height: 18.0pt; background: white; margin: 0cm 0cm 18.75pt 0cm;"><b>#Schweissperle 6: Improvisieren</b></p>
<p>Wie sich Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, auf Vorstellungsgespräche vorbereitet, lesen Sie in <a href="https://www.assessment-training.ch/2018/01/20/schweissperle-4-die-motivationsfalle/" target="_blank" rel="noopener">#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</a>. Gut vorbereitet zu sein, ist das eine, in der Ernstsituation die Leistung abrufen zu können, das andere. Dann ist Improvisationsvermögen gefragt.</p>
<p>Eine Tugend, die Sie lieber Schauspielern überlassen würden? Damit sind Sie nicht allein. Vor allem im Bewerbungsprozess möchte wohl jeder lieber die Kontrolle behalten. Improvisation braucht Mut.</p>
<p><strong>Frau Mpintsis, inwiefern ist Improvisation in Bewerbungsprozessen notwendig?</strong></p>
<p>Eigentlich immer. Das Wort Improvisation klingt nach mehr, als es ist, und wird fälschlicherweise häufig mit dem Gefühl des Kontrollverlustes verknüpft. Jeder von uns improvisiert, bei jedem Gespräch, bei jeder Interaktion und bei jeder Antwort. Stellt mir mein Gegenüber eine Frage, improvisiere ich ab dem Zeitpunkt, an dem ich zu sprechen beginne. In gewissen Situationen gelingt das einfacher oder sogar automatisch, andere Situationen – eben zum Beispiel Bewerbungsgespräche – stellen uns vor Herausforderungen.</p>
<p><strong>Wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen, erfolgreich zu improvisieren?</strong></p>
<p>Improvisation gelingt, wenn ich es schaffe, dem Gegenüber aktiv zuzuhören, ohne schon die Antwort im Kopf vorzubereiten. An eigenen Gedanken festzuhalten, stört den Prozess des Improvisierens und behindert das Entstehen kreativer Ideen und Antworten. Ich empfehle jedem, diese Form des Loslassens vor wichtigen Interviews und Gesprächen auszuprobieren. Seine eigenen Gedanken zugunsten des aktiven Zuhörens zu zügeln, braucht vor allem in Bewerbungsprozessen Mut, zahlt sich allerdings meiner Erfahrung nach aus.</p>
<p><strong>Was, wenn der Kontrollverlust, den Sie zu Beginn angesprochen haben, doch eintritt?  </strong></p>
<p>Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, hemmt enorm. Wahrscheinlich kennt das jeder. An dieser Stelle appelliere ich an die Erfahrung jedes Einzelnen. Bin ich eine Person, welche in wichtigen Gesprächen und Situationen gerne das Handtuch wirft? Weiss ich von mir, dass ein Blackout bei herausfordernden Fragen eintreten könnte? Wenn die Antwort nein ist, kann man davon ausgehen, dass Situationen gemeistert werden können, welche Improvisation verlangen – vorausgesetzt man ist vorbereitet. Lautet die Antwort ja, kann dem Gefühl des Kontrollverlustes mit gezieltem Training entgegengewirkt werden. Improvisationsvermögen kann erlernt werden.</p>
<p><strong>Können Sie eine konkrete Übung empfehlen?</strong></p>
<p>Eine sehr starke Übung heisst „Tod in einer Minute“. Klingt abschreckend, ist aber enorm wirkungsvoll, will man das eigene Improvisationstalent wecken oder stärken. Das Spiel funktioniert so: Spieler 1 gibt ein Szenario vor. Dieses könnte zum Beispiel lauten „Wir befinden uns in einer Höhle“ oder „Nach der Kirche am Kirchenplatz“. Spieler 2 und 3 haben eine Minute Zeit, eine Geschichte zu einem vorgegebenen Szenario zu spielen – mit der Bedingung, dass nach einer Minute beide Spieler tot sein müssen.</p>
<p>Diese Übung schult das Improvisationsvermögen enorm. Erstens müssen zwei Spieler mit hohem Zeitdruck miteinander interagieren und aufeinander reagieren. Eine Parallele zu Assessments. Was danach folgt, hat hoffentlich keine Gemeinsamkeiten mehr mit Auswahlverfahren (lacht). Zweitens gibt es ein vorgegebenes Ziel, welches in nur kurzer Zeit erreicht werden muss. Klingt einfacher, als es ist. Alleine die Tatsache, dass keiner vom anderen weiss, wie er oder sie reagieren wird, macht das Spiel jedes Mal zu einer Herausforderung. Eine von vielen Möglichkeiten, die eigene Improvisationskraft zu steigern, und jedes Mal ein Riesenspass.</p>
<p><span style="color: #808080;">Elena Mpintsis ist freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin.<br />
<a href="http://www.mpintsis.ch/index.php/de/" target="_blank" rel="noopener">www.mpintsis.ch</a><br />
</span></p>
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			</item>
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		<title>#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/01/20/schweissperle-4-die-motivationsfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[bewerben]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 4: Die Motivationsfalle In Bewerbungsprozessen ist Motivation das Zünglein an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong><br />
#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</strong></p>
<p>In Bewerbungsprozessen ist Motivation das Zünglein an der Waage. Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, gibt in diesem Interview Antworten, wie Motivation auch wirklich beim Empfänger ankommt und was eine authentische Wirkung totschlägt.</p>
<p><strong>Frau Mpintsis, Sie vertreten die Meinung, dass der Ausdruck von Motivation eine Sache guter Vorbereitung ist. Warum?</strong></p>
<p>Weil Motivation fälschlicherweise häufig als „Nebenprodukt“ wahrgenommen wird. Die wenigsten Bewerberinnen und Bewerber fragen sich, wie Motivation beim Gegenüber ankommt. Die Annahme, das Empfinden von Motivation würde reichen, um diese auch überzeugend zu vermitteln, ist ein Trugschluss. Für mich ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Motivation im Vorfeld eines Gespräches elementar, um zu überzeugen – bezogen auf die jeweilige Stelle oder das Unternehmen, bei dem ich mich bewerbe.</p>
<p><strong>Wie genau bereitet man sich darauf vor, authentisch motiviert zu wirken? </strong></p>
<p>Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Motivation vorhanden ist, denn ansonsten wird das Bewerbungsgespräch höchstwahrscheinlich zum Schauspiel ohne Happy End. Der nächste Schritt ist selbstverständlich die Auseinandersetzung mit der Stelle und dem Unternehmen. Ist die Informationssuche abgeschlossen, frage ich mich, was mich <u>ganz konkret</u> motiviert. Warum bewerbe ich mich genau auf <em>diese</em> Stelle? Warum strebe ich genau <em>diesen</em> Karriereschritt an? Warum sende ich genau <em>diesem</em> Unternehmen eine Initiativbewerbung?</p>
<p>Ich empfehle, sich von der Haltung „Ich finde das Unternehmen einfach gut“ zu distanzieren. Motivation ist kein Generalfaktor, es gibt nicht „die eine Motivation“, sondern zahlreiche Facetten. Und damit muss sich meiner Meinung nach jeder Bewerber und jede Bewerberin auseinandersetzen, vorausgesetzt er oder sie will glaubhaft wirken.</p>
<p>Folgende Fragen helfen bei der Vorbereitung:</p>
<ul>
<li>Welche Aufgaben übernehme ich aufgrund persönlicher Neigungen oder erlernter Kompetenzen besonders gerne?</li>
<li>Was konkret gab mir „den Kick“, mich zu bewerben?</li>
<li>Zu welchen Themen und Aufgaben habe ich besonderen Zugang und warum?</li>
<li>Für was will ich meine Motivation einsetzen? Und welchen Profit generiere ich damit für den neuen Arbeitgeber oder innerhalb einer neuen Position?</li>
<li>Welche Aufgaben stellen für mich eine Herausforderung dar? Wie werde ich diese Herausforderung meistern? Welche Eigenschaften helfen mir dabei?</li>
</ul>
<p><strong><br />
Und dann wird es ernst&#8230;</strong></p>
<p>Genau. Irgendwann sitzt die Bewerberin oder der Bewerber im Assessment oder im Interview. Gut vorbereitet zu sein, bedeutet nicht, alle Überlegungen eins zu eins „runterzubeten“, sondern differenzierte Antworten zu geben und mich so von anderen Bewerberinnen und Bewerbern abheben zu können. Deshalb bitte keinesfalls ganze Sätze vorbereiten. Das würde verhindern, adäquat auf das Gegenüber zu reagieren. Aber das ist ein anderes Thema, zu dem im März ein neuer Blogbeitrag erscheinen wird.</p>
<p>Authentische Antworten geben nicht jene Bewerberinnen und Bewerber, welche <em>alles</em> toll finden, sondern jene, welche Reflexionsfähigkeit beweisen. Wer eine Antwort auf die Frage „Welche Aufgaben übernehmen Sie, weil Sie es müssen, und nicht, weil Sie es unbedingt wollen?“ hat, kann sicher sein, gut vorbereitet zu sein.</p>
<p><span style="color: #808080;">Elena Mpintsis ist freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin.<br />
<a href="http://www.mpintsis.ch/index.php/de/" target="_blank" rel="noopener">www.mpintsis.ch</a><br />
</span></p>
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