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	<title>Bewerbungsgespräch &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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	<description>Assessment erleben</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Oct 2018 16:13:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wohin mit den Händen? Der Nervosität ein Schnippchen schlagen.</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/10/18/bitte-sein-lassen-umgang-mit-unbewussten-gesten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 07:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen professionellen Eindruck bei Gesprächen, Reden oder Verhandlungen hinterlassen – wie gelingt das? Der Inhalt muss in erster Linie stimmen. Denkt man. Jedoch entfallen 93 % der Wirkung auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %). Menschen eignen sich unbewusste Verhaltensweisen an, die unterschiedliche Wirkung beim Gegenüber entfalten. Natürlich kann nicht mit Sicherheit gesagt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen professionellen Eindruck bei Gesprächen, Reden oder Verhandlungen hinterlassen – wie gelingt das? Der Inhalt muss in erster Linie stimmen. Denkt man. Jedoch entfallen 93 % der Wirkung auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %).</p>
<p>Menschen eignen sich unbewusste Verhaltensweisen an, die unterschiedliche Wirkung beim Gegenüber entfalten. Natürlich kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wie derartige Gesten beim Gegenüber ankommen. Trotzdem gibt es No-Gos, die mit hoher Wahrscheinlichkeit unprofessionell wirken.</p>
<p>In Gesprächen und Rollenspielen beobachten wir im Training vermehrt, dass sich Personen häufig ins Gesicht fassen, nervös mit dem Stift spielen oder die Hände in den Hosentaschen vergraben. Wer sich im Vorfeld mit dem häufig stiefmütterlich behandelten Thema Gestik auseinandersetzt, hat klare Vorteile.</p>
<p><strong>Schluss mit…</strong></p>
<ul>
<li><strong>der Frage „Wohin mit den Händen?“:</strong> Nehmen Sie bewusst kleine Karten mit Ihren Notizen in die Hände. Die Notizen sollen nicht dazu dienen, um abzulesen, sondern dienen wortwörtlich „zum Festhalten“. Es wirkt deutlich professioneller, <strong>kleinformatige</strong> Notizzettel in den Händen zu halten, als während der Präsentation nach möglichen Positionen für Ihre Hände zu suchen.</li>
<li><strong>dem peinlichen Zittern des Notizzettels: </strong>Sollten Sie zu zittrigen Händen neigen, können Sie Ihre Notizen auf stärkeres Papier notieren. Das Zittern wird so für die Zuhörenden weniger ersichtlich. Zudem werden auch Sie selbst nicht abgelenkt, wenn Ihnen auffällt, wie das Blatt vor Ihnen flattert.</li>
<li><strong>dem nervösen Ein- und Ausschalten des Kugelschreibers:</strong> Einen Stift in den Händen zu halten, tut einem professionellen Auftritt grundsätzlich keinen Abbruch. Schwierig wird es, wenn der Kugelschreiber ständig ein- und ausgeschaltet wird. Dieses „Ein-und-Ausschalt-Problem“ lösen Sie ganz einfach, indem Sie einen Bleistift oder einen Stift verwenden, welcher nicht eingeschaltet werden kann.</li>
<li><strong>der unterwürfig wirkenden Kopfhaltung:</strong> Vor allem Frauen tendieren dazu, den Kopf schräg zu halten, wenn sie sich im Gespräch befinden. Dieses Verhalten kann je nach Gesprächssituation „unterwürfig“ wirken. Kennen Sie das? Dann sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit im Alltag darauf lenken und beobachten, in welchen Situationen Sie zu dieser Angewohnheit neigen. Machen Sie sich vor schwierigen Gesprächen bewusst, dass Sie dem Gesprächspartner/der Gesprächspartnerin auf Augenhöhe begegnen, und fokussieren Sie sich darauf, den Kopf gerade zu halten.</li>
</ul>
<p>Wir wünschen Ihnen für Ihren nächsten Vortrag, das kommende Bewerbungsgespräch oder Assessment einen gelungenen Auftritt!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Frauen bewerben sich seltener</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/04/16/neues-programm-fuer-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 04:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Assessmenttraiing]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor Kurzem wurde das Programm assessment-training.ch WOMEN lanciert. In zahlreichen Assessment- und Bewerbungstrainings wie auch in Studien zeigte sich, dass die Bedürfnisse und auch die Herausforderungen von Frauen beim Bewerben andere sind als bei Männern. Frauen bewerben sich seltener Schon bei der Reaktion auf  Stellenanzeigen fehlt es Frauen laut einer Studie von Hewlett-Packard an Proaktivität. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem wurde das Programm <a href="https://www.assessment-training.ch/women/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">assessment-training.ch WOMEN</a> lanciert. In zahlreichen Assessment- und Bewerbungstrainings wie auch in Studien zeigte sich, dass die Bedürfnisse und auch die Herausforderungen von Frauen beim Bewerben andere sind als bei Männern.</p>
<p><strong>Frauen bewerben sich seltener<br />
</strong>Schon bei der Reaktion auf  Stellenanzeigen fehlt es Frauen laut einer Studie von Hewlett-Packard an Proaktivität. An was es liegt, dass Frauen seltener auf Stellenanzeigen reagieren als Männer, hören Sie im Interview mit Katrin Fellner.</p>
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<p>Das vollständige Interview sehen Sie <a href="http://www.assessment-training.ch/women" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">hier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/02/16/schweissperle-x-pieps-und-zitterstimme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 07:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[richtig atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme Eine Stimme, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</strong></p>
<p>Eine Stimme, die versagt, ist das Letzte, was man in wichtigen Situationen gebrauchen kann. Regisseurin Katharina Ramser beantwortet, was hinter der Piepsstimme und hinter zittriger Stimme steckt, und wie wir sie loswerden.</p>
<p>Frau Ramser, warum können wir uns in angespannten Situationen oft nicht auf unsere Stimme verlassen?</p>
<p>„Das Atmen hängt massgeblich mit der Stimmbildung zusammen, Sprechen ist nichts anderes als „Ausatmen mit Ton“. In Stresssituationen verkrampfen wir, der Atemverlauf wird schwach, wir atmen nicht mehr richtig aus und tiefes Atmen ist plötzlich nicht mehr möglich. Die Krux liegt darin, dass wir die Stimme nur dann richtig steuern können, wenn mit der gesamten Lunge geatmet wird und wir es schaffen, auch richtig auszuatmen. Wenn sich der Bauch wölbt, ist das der Fall. Ausserdem atmen wir reflexartig ein, wenn wir gestresst sind – und zu wenig aus. Auch das Ausatmen hat einen enormen Einfluss darauf, wie sehr wir die Kontrolle über uns und die Stimme behalten können oder eben nicht.“</p>
<p>Nun ist aber während stressauslösender Situationen keine Zeit, um über die Atmung nachzudenken…?</p>
<p>„Das ist das Problem. In stressauslösenden Situationen geht der Körper reflexartig in die Anspannung und macht es unmöglich, das Zwerchfell zu entspannen. Angst ist stärker als jede andere Emotion. Das bedeutet im Klartext: Training ist die einzige Chance, die Stimme im entscheidenden Moment im Griff zu behalten. Ich habe früher enorm an Nervosität gelitten. Seit ich regelmässig Atemübungen mache, geht es viel besser. Das Lampenfieber bleibt, aber die Panik habe ich hinter mir gelassen. Wer diese Art von Panik kennt, kann mit Atemübungen sehr viel erreichen.“</p>
<p>Können Sie Tipps für dieses Training formulieren?</p>
<p>„Gerne. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Kinder nie heiser werden? Das deshalb, weil sie richtig atmen. Und wie Kinder ganz natürlich richtig und tief atmen, können auch Erwachsene es wieder ganz natürlich und mit überschaubarem Aufwand lernen. Erwachsene verlernen das Atmen nur, weil sie zu viel sitzen. Beim Sitzen ist es nicht notwendig, die gesamte Leistung der Lunge zu beanspruchen. Und deshalb machen wir Erwachsenen es nicht. Um Veränderungen herbeizuführen, reicht es schon, jeden Tag ein paar Minuten einzuplanen, in denen man bewusst tief in den Bauch einatmet. Am besten die Hand auf den Bauch legen, um zu spüren, wie der Atem durch die Bauchdecke wölbt. Durch dieses einfache Training entstehen nach einiger Zeit neue neuronale Netze im Gehirn und es gelingt in Stresssituationen immer mehr, auf neue Verhaltensweisen zurückzugreifen. Es ist einfach. Man muss es nur machen.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Katharina Ramser ist freischaffende Regisseurin und inszeniert sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, <a href="http://www.katharinaramser.ch" target="_blank" rel="noopener">www.katharinaramser.ch</a></span></p>
<h6>Freuen Sie sich auf die nächste #Schweissperle am 15.3.2018</h6>
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			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2017/11/22/schweissperle-2-ersten-eindruck-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Nullposition]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen Ein verpatzter erster [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen</strong></p>
<p>Ein verpatzter erster Eindruck kann die Stimmung zerstören. Nervosität zieht wenig authentische Verhaltensweisen in den wichtigen ersten Sekunden magisch an. Im Interview gibt die Regisseurin Katharina Ramser ihren persönlichen Umgang mit dem Thema „Erster Eindruck“ preis.</p>
<p>Der berühmtberüchtigte erste Eindruck. Als Schauspielerin sicher ein Thema. Haben Sie eine Anekdote für uns?</p>
<p>„Natürlich. Ich leitete einen Leadership-Kurs gemeinsam mit einer Kollegin. Um Punkt 9 Uhr sollten wir starten. Meine Kollegin betrat jedoch erst um Punkt 9 den Raum. Das Publikum, das schon auf den Beginn der Weiterbildung wartete, musste sich kurz sammeln. Kurz war in diesem Fall zu lang. „Na guten Morgen die Damen“, äusserte sich ein Mann aus der letzten Reihe. Das wirkte sich auf die Stimmung aus. Den ganzen Tag war eine komische Stimmung spürbar. Diese Anekdote zeigt auf, wie entscheidend der erste Eindruck ist.“</p>
<p>Was denken Sie: Kann man den ersten Eindruck überhaupt beeinflussen?</p>
<p>„Wir werden nie wissen, was Andere denken. Auch nicht, ob Sympathie oder Antipathie erlebt wird. Aber wir können sehr wohl eine Haltung einnehmen, welche den ersten Eindruck positiv beeinflussen kann. Ich spreche von einer neutralen Haltung – innerlich wie äusserlich.“</p>
<p>Was bedeutet eine neutrale Haltung konkret?</p>
<p>„Der Körper hat unterschiedliche Spannungszustände. In wichtigen Auftritts- und Kommunikationssituationen wie Bewerbungsgesprächen sollte der Spannungszustand möglichst neutral sein. Ist der Körper zu wenig „in Spannung“, hängen die Schultern oder sind die Beine gekreuzt, wirkt man unsicher und wackelig. Das ist, denke ich, klar. Was allerdings den Wenigsten bewusst ist: Auch das Gegenteil, eine Überspannung, passiert manchmal unbewusst und wirkt schnell arrogant und „angriffig“. Ich empfehle eine sogenannte „Nullposition“, die man vor wichtigen Gesprächen einnimmt: Aufgerichtete Körperhaltung, beim Stehen beide Beine mit gleichmässiger Gewichtsverteilung am Boden, Arme und Hände locker hängen lassen, ohne die Schultern nach vorne zu kippen bzw. „einzufallen“.“</p>
<p>Sie sprachen vorher auch von einer innerlichen Komponente der neutralen Haltung. Was kann man sich darunter vorstellen?</p>
<p>„Eine „Nullposition“ vor wichtigen Gesprächen oder Auftritten einzunehmen meint auch, sich kurz zu sammeln und in eine Haltung des Austausches zu gehen. Kommunikation ist nie eine Einbahnstrasse, sondern immer ein Austausch. Die Gesprächspartner merken sehr wohl, ob sie gesehen werden und ein wirklicher Austausch stattfinden kann. Die innere Haltung beeinflusst, wie authentisch wir wahrgenommen werden.“</p>
<p>Haben Sie ein Beispiel dafür?</p>
<p>„Natürlich. Ich habe einige simulierte Konfliktgespräche zur Vorbereitung auf Assessments durchgeführt. Dabei fiel immer wieder auf, dass jene Personen die besten Lösungen fanden, die gut zugehört haben und auf das Gesagte der anderen Person eingingen, also im Austausch waren. Damit zeigt man sich auch verletzlich und wird angreifbar, liefert aber deutlich bessere Lösungen. Jene, die sich „super cool geben“ oder besonders souverän wirken wollten, haben wesentlich schlechter abgeschnitten oder keine zufriedenstellenden Lösungen in vorgegebener Zeit erarbeitet. Von authentischer Wirkung ganz abzusehen. Authentisch wirkt, wer eine neutrale Position einnimmt und in den ehrlichen Austausch geht.“</p>
<p>Zusammengefasst: Was geben Sie unseren Lesern mit?</p>
<p>„Gehen Sie <u>vor</u> wichtigen Gesprächen und Auftritten in eine Nullposition – sowohl körperlich als auch mental. Die Neutralität ermöglicht, eine authentische Wirkung zu erzielen und auf das Gegenüber einzugehen. Wir sollten uns viel mehr damit beschäftigen, mit welcher Haltung wir anderen Menschen begegnen, als damit, wie wir wirken oder überzeugen können. Machen Sie sich bewusst, dass Versuche, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu geben, Sie wahrscheinlich in der Situation zu sehr ablenken vom eigentlichen Thema.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Katharina Ramser ist freischaffende Regisseurin und inszeniert sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, <a href="http://www.katharinaramser.ch" target="_blank" rel="noopener">www.katharinaramser.ch</a></span></p>
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