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	<title>sichtbar werden &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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	<description>Assessment erleben</description>
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		<title>Welche Persönlichkeit ist für die Leitung eines Unternehmens geeignet?</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2019/05/08/welche-persoenlichkeit-ist-fuer-die-leitung-eines-unternehmens-geeignet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Bühler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 06:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment Center]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Personalauswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Frage ist die richtige, wenn es darum geht, ein Unternehmen aufzubauen. Es beginnt nicht nur mit der überzeugenden Idee einer Dienstleistung oder eines Produktes &#8211;  oder einem Angebot, das beides verbindet. Entscheidend ist auch, wie sich die Geschäftsidee von anderen unterscheidet und ob die Nische gefunden wird, in die sie genau hineinpasst. Für viele [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage ist die richtige, wenn es darum geht, ein Unternehmen aufzubauen. Es beginnt nicht nur mit der überzeugenden Idee einer Dienstleistung oder eines Produktes &#8211;  oder einem Angebot, das beides verbindet. Entscheidend ist auch, wie sich die Geschäftsidee von anderen unterscheidet und ob die Nische gefunden wird, in die sie genau hineinpasst.</p>
<p>Für viele ist es vielleicht der Weg vom Angestellten zum Entrepreneur. Der Wunsch, endlich keinen Chef mehr zu haben, sich selbst zu verwirklichen. Mit dem Wunsch nach Selbständigkeit und Unter-nehmertum wird die Vorstellung verbunden, mehr Flexibilität, Handlungs- und Entscheidungsspiel-raum zu gewinnen. Unternehmertum bringt tatsächlich viele Vorteile mit sich. Doch es ist ausserordentlich wichtig, sich solide darauf vorzubereiten.</p>
<p>Für einige Menschen ist es möglich, ihren Traumberuf auszuüben, indem sie ihn selbst erschaffen. Dazu gibt es zwei Wege. Sie gründen ihr eigenes Unternehmen, um es nach ihren Vorstellungen gestalten. Oder sie finden ein Unternehmen, das sie übernehmen und mit genauso viel Engagement, Freude und Gestaltungskraft erfolgreich in der Zukunft leiten.</p>
<p>Doch nicht jeder Mensch ist für die Selbständigkeit und das Unternehmertum geeignet. Eine kritische Selbst- und Fremdeinschätzung kann helfen, mehr Klarheit zu finden, um sich seinen Traum zu verwirklichen. Wer gerne Neues anpackt, initiativ auf andere zugeht, Rückschläge einstecken kann und nicht vor der zu erwartenden Mehrarbeit zurückschreckt, für diese Personen stehen die Chancen nicht schlecht, als Entrepreneure erfolgreich zu sein.</p>
<p>Checkliste zur Selbsteinschätzung:</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Überprüfen der eigenen Interessen</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Weiss ich, welches Denken und Handeln meine Motivation bestimmt?</p>
<ul>
<li>Bin ich motiviert, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ziele, Vorstellungen und Interessen durchzusetzen und mich auch für andere einzusetzen?</li>
<li>Bin ich bereit, Herausforderungen und schwierige Problemstellungen zu meistern, anderen zu vertrauen und stets das Beste zu geben?</li>
<li>Bin ich die Person, die auf andere zugehen kann, soziale Kontakte auf- und ausbaut sowie gezielt Netzwerke aufbaut?</li>
</ul>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Auseinandersetzen mit den Anforderungen </strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Die nächsten Fragen beziehen sich auf die verschiedenen unternehmerischen Aufgaben, für die persönliches Interesse und Kenntnisse aufgebracht und eingesetzt werden müssen. Weiss ich genug, um den grossen Verantwortungsbereich zu managen?</p>
<ul>
<li>Unternehmensziele, Visionen und Werte</li>
<li>Produkte, Know-how, Dienstleistungen und Technologien</li>
<li>Branche, Marktentwicklungen und Wettbewerbsvorteil</li>
<li>Umsatz-, Gewinn-, Forschungs-, Marktanteils- und Imageziele</li>
<li>Langfristige Chancen und Risiken der Zukunft</li>
<li>Wertekanon und Unternehmenskultur</li>
</ul>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Erkennen der unternehmerischen Business-Skills</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Eine Reihe persönlicher Eigenschaften sind für Unternehmerinnen und Unternehmer unabdingbar, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Die folgenden sieben Fähigkeiten gelten neben allem fachlichen Wissen als die wichtigsten Grundvoraussetzungen für den Erfolg.</p>
<ul>
<li><strong>Anpassungsfähigkeit</strong></li>
</ul>
<p>Für die mögliche Zukunft ist der Businessplan eine Hypothese. Ein Unternehmer/eine Unternehmerin sollte unbedingt über die Eigenschaften der Anpassungsfähigkeit und Flexibilität verfügen. Einige Veränderungen zeichnen sich klar ab, andere kommen jedoch völlig überraschend. Anpassungsfähigkeit, gepaart mit Entscheidungsstärke, zeigt sich vor allem in den Situationen, die nicht von langer Hand geplant werden konnten.</p>
<ul>
<li><strong>Belastbarkeit</strong></li>
</ul>
<p>Das ist eine unverzichtbare Eigenschaft, um mit Niederlagen und Krisen umgehen zu können. Unternehmer/Unternehmerinnen müssen immer wieder mutig sein, Neues zu tun, und vielleicht auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Sie erleben es oft, in der Minderheit zu sein, wenn sie Gegebenes kritisch hinterfragen. Sie wissen, dass die Phasen der Unsicherheiten und Schwierigkeiten vorübergehen und sie setzen auf ihre Kraft des Antizipierens. Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer haben oft die Fähigkeit, keine Angst vor Versagen zu haben und Fehlschläge als Chancen zu betrachten.</p>
<ul>
<li><strong>Durchsetzungsvermögen</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmensleiterinnen und Unternehmensleiter sind oft Pioniere und bereit, mit langem Atem zu neuen Ufern aufzubrechen. Neben Visionen und Risikobereitschaft verfügen sie auch über grosse Freude an der Führung. Wer sich mit seinen Ideen durchsetzen kann, macht das nicht mit Macht und Kraft der Position, um andere zu überreden oder gar zu zwingen. Kluge Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen das vielmehr, indem sie andere von ihren Ideen überzeugen. Ihre Kommunikationsfähigkeit setzen sie ein, um zu erkennen, was andere von ihnen wollen, um angemessen darauf zu reagieren.</p>
<ul>
<li><strong>Engagement</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmerinnen und Unternehmer kennen bei sich die Mischung aus Neugier, Wissen, Enthusiasmus, Motivation und Hingabe. Mit einer gesunden Portion Optimismus ausgestattet folgen sie ihren Ideen. Sie dürfen sich keine zu einseitige Begabung leisten und müssen in vielen Gebieten zu Hause sein. Meist haben Unternehmerinnen und Unternehmer auch Interessen, die über das Geschäftliche hinaus gehen, und sind mit ihrem Engagement auch kulturell, politisch und sozial aktiv.</p>
<ul>
<li><strong>Konfliktfähigkeit</strong></li>
</ul>
<p>Unternehmerinnen und Unternehmer sind in der Lage, Orientierung zu schaffen. Das ist besonders in Zeiten der Unsicherheiten oder bei Konflikten wichtig. Überall, wo Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen aufeinandertreffen, können Konflikte entstehen. Kluges Konfliktmanagement heisst, Konflikte zu akzeptieren und Reizthemen nicht eskalieren zu lassen, sondern sich offen damit auseinanderzusetzen. Kritikfähigkeit ist für erfolgreiche Unternehmer/Unternehmerinnen ebenfalls unverzichtbar. Kritik vom Kunden oder vom Lieferanten hilft dabei, besser zu werden. Kritik an anderen auf positive Weise zu äussern, ist der beste Motor für Verbesserungen.</p>
<ul>
<li><strong>Führungsstärke</strong></li>
</ul>
<p>Führungsstärke hängt eng mit der persönlichen Kommunikationsfähigkeit zusammen; wer offen ist, ist geistig flexibel und zeigt Empfangsbereitschaft für Kommunikation. Führung und Motivation erfordern ein hohes Mass an Offenheit, um sich unvoreingenommen die Meinungen und Perspektiven anderer anzuhören. Führen, indem Kompetenzen übertragen und die Fähigkeiten der Mitarbeitenden erkannt und gefördert werden, ist nicht nur zeitgemäss, sondern auch erfolgsversprechend. Sich selbst und die Menschen im Umfeld jeden Tag aufs Neue zu motivieren, ist eine weitere Fähigkeit, die eng an die Führungsstärke erfolgreicher Unternehmer/Unternehmerinnen geknüpft ist.</p>
<ul>
<li><strong>Problemlösungskompetenz</strong></li>
</ul>
<p>Es werden immer wieder Probleme auf die Unternehmer/die Unternehmerinnen zukommen und sie müssen in der Lage sein, auch unter Druck und knapper Zeitvorgabe zu guten Entscheidungen zu gelangen. Das heisst, schnell das Problem identifizieren, analysieren und passende Lösungen entwickeln und umsetzen. Bei Problemlösungen unternehmerisch zu denken, bedeutet auch, über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinaus zu schauen. Der ganzheitliche Blick auf die Chancen im Umfeld ermöglicht es, vorhandene und neue Potenziale zu entwickeln und den unternehmerischen Handlungsspielraum voll auszuschöpfen. Damit gelingt es, die Unternehmens-Interessen gegenüber Kunden und auf dem Markt zu vertreten, Stärken auszubauen, Veränderungen anzustossen und erkannte Trends umzusetzen.</p>
<p>Der Königsweg für eine tiefe Erkenntnis seiner eigenen Stärken ist die Selbsteinschätzung und die anschliessende Begleitung durch ein Assessment. Damit können die angehenden Unternehmer/Unternehmerinnen ihre Kompetenzen und Potenziale klar erkennen, benennen und auf dem Weg zum Unternehmertum formulieren.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Zitat von Winston Churchill.</p>
<p><em>«Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse; andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne; nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.» </em></p>
<p>Wenn Sie immer noch bereit sind, Unternehmer oder Unternehmerin zu werden, dann gratulieren wir herzlichst und wünschen viel Erfolg bei der Suche nach der guten Geschäftsidee oder der Suche nach dem richtigen Unternehmen für eine Nachfolge-Lösung.</p>
<p><a href="https://www.kmunext.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Assessment Entrepreneurship von Netzwerk Kadertraining wird eingesetzt im Rahmen der Verifizierung des Käuferprofils bei KMU-Next.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sichtbar werden: Frauenkarrieren</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/06/26/frauenkarrieren-im-einkauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 11:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Männerdomäne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[procure]]></category>
		<category><![CDATA[sichtbar werden]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Luft wird in so mancher Branche für Frauen mit jeder Sprosse der Karriereleiter dünner. Das gilt auch für den Einkauf. Der druckfrische Artikel vom Juni 2018 aus dem Magazin Procure enthält hilfreiche Ansatzpunkte, wie sich Frauen die veränderten Spielregeln im Einkauf zunutze machen können. Die Hinweise sind jedoch auch für Frauen aus anderen Branchen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Luft wird in so mancher Branche für Frauen mit jeder Sprosse der Karriereleiter dünner. Das gilt auch für den Einkauf. Der druckfrische Artikel vom Juni 2018 aus dem Magazin Procure enthält hilfreiche Ansatzpunkte, wie sich Frauen die veränderten Spielregeln im Einkauf zunutze machen können.</p>
<p>Die Hinweise sind jedoch auch für Frauen aus anderen Branchen interessant, sofern sie wissen möchten,</p>
<ul>
<li><strong>wie es gelingt, eigene Kompetenzen strategisch im Unternehmen und im Netzwerk zu platzieren, </strong></li>
<li><strong>dadurch sichtbar zu werden und sich somit </strong></li>
<li><strong>den  Herausforderungen in Männerdomänen zu stellen, anstatt sich davon bestimmen zu lassen.</strong></li>
</ul>
<p>Hier geht es zum Artikel<span style="color: #33cccc;"><a style="color: #33cccc;" href="https://www.assessment-training.ch/wp-content/uploads/2018/06/Procure_0618_Fellner-Clasen.pdf"> Sichtbar werden: Frauenkarrieren im Einkauf</a></span></p>
<p><strong>Wollen auch Sie im Bewerbungsprozess überzeugen? Wir unterstützen Sie gerne</strong><br />
<span style="color: #33cccc;"><a style="color: #33cccc;" href="https://www.assessment-training.ch/women/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">https://www.assessment-training.ch/women</a></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Menschliche Visitenkarte“ versus Buzzword-Bingo</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/05/27/menschliche-visitenkarte-vs-buzzword-bingo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2018 19:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertentalk]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Buzzword]]></category>
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		<category><![CDATA[souverän]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Souverän, kompetent und überzeugend aufgetreten, dabei noch sympathisch und authentisch gewirkt und mit Kompetenz brilliert. So oder so ähnlich würde man sich sein persönliches Resümee nach einem Auftritt wünschen. Leider ist dies für die meisten von uns nicht die Realität. Sei es im Rahmen eines Vorstellungsgespräches oder einer Projektpräsentation, das oben beschriebene Szenario entspricht meist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Souverän, kompetent und überzeugend aufgetreten, dabei noch sympathisch und authentisch gewirkt und mit Kompetenz brilliert. So oder so ähnlich würde man sich sein persönliches Resümee nach einem Auftritt wünschen. Leider ist dies für die meisten von uns nicht die Realität. Sei es im Rahmen eines Vorstellungsgespräches oder einer Projektpräsentation, das oben beschriebene Szenario entspricht meist nicht unserer Wahrnehmung hinsichtlich der eigenen Leistung.</p>
<p><u>Tipp:</u> Haben Sie schon mal jemanden gefragt, wie Sie wirken? Leider sind wir mit (ehrlichen) Rückmeldungen eher zurückhaltend. Wenn wir mehr über unsere Wirkung erfahren wollen, müssen wir dies aktiv erfragen. Der erste Schritt, um einem überzeugenden Auftritt näher zu kommen.</p>
<p><strong>Akustische Visitenkarte</strong></p>
<p>Wer aufgrund schlechter Erfahrungen für sich die Entscheidung trifft, sich vor Präsentationen zu drücken oder sich nur dann „zu zeigen“, wenn es unbedingt notwendig ist, schiebt der eigenen Karriere einen Riegel vor. In der heutigen Arbeitswelt ist es essentiell geworden, sich und sein Anliegen überzeugend präsentieren zu können. Nur so wird man sichtbar.</p>
<p><u>Tipp:</u> Machen Sie vor Auftritten oder Netzwerkanlässen die Handykamera oder den Spiegel zu Ihrem besten Freund. Proben Sie Ihren Auftritt solange, bis Ihre akustische Visitenkarte mit allen Facetten überzeugt und begeistert! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, viele gute Redner haben so angefangen.</p>
<p><strong>Wie wirken Sie?</strong></p>
<p>Der Mensch kann «nicht nicht kommunizieren». So treffend hat es Paul Watzlawik, Kommunikationswissenschaftler und Soziologe, bereits 1969 formuliert. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Kommunikation schon dann stattfindet, wenn das erste Wort noch gar nicht gefallen ist. Satte 93 % der Wirkung entfallen auf paraverbale (38 %) und nonverbale Elemente (55 %).</p>
<p><u>Tipp:</u> Analysieren Sie Ihre Körpersprache. Frauen tendieren zum Beispiel häufig dazu, den Kopf schräg zu halten, wenn Sie sich im Gespräch befinden. Dieses Verhalten kann je nach Gesprächssituation „unterwürfig“ wirken.</p>
<div class="tuerkis-box">
<p>Kommunikationsarten:</p>
<ul>
<li>verbale Kommunikation: Inhalt, Aufbau, Satzbau, Wortwahl</li>
<li>paraverbale Kommunikation: Stimme, Tonfall, Lautstärke, Tempo</li>
<li>nonverbale Kommunikation: Körpersprache, Haltung, Mimik, Gestik, Blick, Kleidung</li>
</ul>
</div>
<p><strong><br />
Positionieren – wie geht das?</strong></p>
<p>Der Inhalt unserer Mitteilung trägt lediglich mit 7% zu unserer Wirkung bei. Dies soll jedoch nicht als eine Aufforderung verstanden werden, den Inhalt zukünftig zu vernachlässigen. Trotzdem ist es vielen Menschen nicht bewusst, dass die eigene Positionierung selten über die plumpe Darstellung des eigenen Wissens gelingt, sondern über äusserst menschliche Verhaltensweisen.</p>
<p><u>Tipp:</u> Sich zu positionieren bedeutet nicht, mit Fachausdrücken um sich zu werfen, sondern andere Menschen zu begeistern, diese emotional „mitzunehmen“. Versuchen Sie doch einmal, Ihre Erfolge in Verbindung mit den Emotionen zu kommunizieren, welche diese bei Ihnen auslösen. Ein „Ich freue mich gerade sehr, weil ich das Projekt die letzten Tage vorantreiben konnte“ oder &#8222;Ich bin wirklich glücklich, den Kunden gewonnen zu haben&#8220; trägt in der Regel mehr zur Positionierung bei als Buzzword-Bingo zu spielen.</p>
<p><span style="color: #999999;">Literatur:</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Mehrabian, A. &amp; Ferris, S. (1967). Inference of Attitudes from Nonverbal Communication in Two Channels. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, <em>31</em> (3), 248–252.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Watzlawick,P., Beavin, J. &amp; Jackson, D. (1969). <em>&#8222;Man kann</em><em> nicht nicht kommunizieren</em><em>.&#8220;</em> <em>Menschliche Kommunikation. </em>Huber: Bern.</span></p>
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