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	<title>Insidertipps &#8211; Netzwerk Kadertraining GmbH</title>
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		<title>Praktische Tipps: Überleben in der Mailflut</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/09/03/praktische-tipps-ueberleben-in-der-mailflut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 08:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Mailflut]]></category>
		<category><![CDATA[Mails]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Matthias Kaufmann plädiert beim Thema Mailflut im Buch „Endlich Zeit“ für Mut zur Lücke. Er umschreibt den alltäglichen Wahnsinn mit einer Prise Humor: „Rot ist die Farbe der Schuld. Ein paar Pixel genügen. In einer roten Blase auf dem Bildschirm meines Smartphones steht, wie gross meine Schuld ist. Jetzt gerade: 148. Die Zahl meiner ungelesenen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias Kaufmann plädiert beim Thema Mailflut im Buch „Endlich Zeit“ für Mut zur Lücke. Er umschreibt den <strong>alltäglichen Wahnsinn</strong> mit einer Prise Humor:</p>
<p>„Rot ist die Farbe der Schuld. Ein paar Pixel genügen. In einer roten Blase auf dem Bildschirm meines Smartphones steht, wie gross meine Schuld ist. Jetzt gerade: 148. Die Zahl meiner ungelesenen Mails. [&#8230;]. Ich beantworte dies, ich lösche jenes. Doch beinah im Minutentakt kommen neue Nachrichten dazu. Und wieder neue. Wären die Zahlen in der roten Blase die Striche auf einem Bierdeckel, ich müsste am Ende meines Arbeitstages rund 500 Euro berappen, um meine angesammelten Schulden zu begleichen. Betrachte das lieber nüchtern, wird mancher einwenden: Die Hälfte dieser 500 Tagesmails wirst du löschen, noch bevor du den Betreff zu Ende gelesen hast, vom Rest ist vieles nicht dringend oder nicht wichtig. Aber genau dieser Rest ist ein Riesenproblem.“</p>
<p>E-Mails gehören nicht der Vergangenheit an, weil es modernere Kommunikationsformen gibt. Im Gegenteil. Die meisten von ihnen nerven weiterhin und unterbrechen den Workflow. Kein Ende abzusehen.</p>
<p>Also versuchen wir, <strong>das Beste rauszuholen</strong>. Ich habe mich auf die Suche nach konkreten Tipps gemacht, wie dieses Vorhaben gelingen kann. Es sind vielleicht kleine Veränderungen, die schon eine Erleichterung mit sich bringen.</p>
<p><strong>Kleine Helfer mit grosser Wirkung</strong></p>
<ul>
<li><b>Entwurf als Gedankenstütze: </b>In der Fülle an wichtigen Nachrichten geht schon mal die ein oder andere (wichtige) Mail verloren. Drücken Sie bei wichtigen E-Mails auf den „Antworten-Button“, auch wenn Sie erst später zurückschreiben wollen. So werden alle Nachrichten, deren Beantwortung Sie planen, im Ordner Entwürfe gesammelt. Wenn Sie in einer ruhigen Minute Zeit für die dringenden E-Mails finden, reicht ein Klick, um die „bereinigte“ Liste zu finden und abzuarbeiten.</li>
<li><strong>Zeitraubendes Cc</strong>: Wie oft werden E-Mails in Cc an Sie geschickt? Wenn die Antwort &#8222;häufig&#8220; lautet, ist dies im geschäftigen Alltag keine Wohltat für Ihr Zeitmanagement. Erstellen Sie einen Ordner, in dem Sie alle E-Mails, die lediglich als Kopie an Sie gehen, kurzzeitig verbannen (<em>Regel</em> in Outlook, Bedingung <em>&#8222;die meinen Namen im Feld &#8222;Cc&#8220; enthält&#8220;</em>). Sie öffnen den Ordner dann, wenn Sie dafür Zeit einplanen, nicht dann, wenn die E-Mails eintrudeln. Durchaus legitim, denn diese Art von Post erfordert keine sofortige Reaktion.</li>
<li><strong>5-Schritte-Regel</strong>: Büro Kaizen empfiehlt <a href="https://www.buero-kaizen.de/emails-verarbeiten/" target="_blank" rel="noopener">5 Verhaltensweisen für eine effiziente E-Mail-Verarbeitung</a>. Ein Tipp aus der 5-Schritte-Regel lautet: &#8222;Deaktivieren Sie in Ihrem Outlook die Benachrichtigung für neue E-Mails (<em>Datei</em> → <em>Optionen</em> → <em>E-Mail</em> → Entfernen Sie alle Haken im Bereich <em>Nachrichteneingang</em>).&#8220; So werden Sie nicht bei jedem Eingang eines E-Mails in Ihrem Postfach von der Arbeit herausgerissen.  Ziel ist es, E-Mails blockweise zu bearbeiten und so enorm viel Zeit und Nerven zu sparen. Sie werden zukünftig nicht mehr bei jedem Blick auf Ihr Smartphone mit der stetig steigenden Anzahl an unbeantworteten Nachrichten und der damit verbundenen Bringschuld konfrontiert.</li>
<li><b>Eine ganz neue Perspektive:</b> Matthias Kaufmann schlägt im oben erwähnten Buch vor, den Maileingang wie einen Twitter-Stream zu interpretieren und Mails als Informationsangebote zu sehen, anstatt in jeder Mail eine Verpflichtung zu wittern. Eine Möglichkeit, die Perspektive zu ändern. Beim Autor hat es funktioniert. Ich finde, das ist einen Gedanken wert.</li>
</ul>
<p>Ein Zitat, welches für ein Fünkchen mehr Gelassenheit sorgt, möchte ich Ihnen gerne mit auf den Weg geben: „<strong>Wir sind keine Herzchirurgen. Es stirbt niemand, wenn es mal 10 Minuten länger geht</strong>“ (Zitat gefunden im <a href="https://digital-diet.ch/wir-sind-keine-herzchirurgen-es-stirbt-niemand-wenn-es-mal-10-minuten-laenger-geht/" target="_blank" rel="noopener">Blogartikel 12/2017 von digital-diet.ch</a>).</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen entspannte(re)n Umgang mit E-Mails und anderen Zeiträubern.</p>
<p><span style="color: #999999;">Literatur (ohne Linkverweise im Text):<br />
</span><span style="color: #999999;">Kaufmann, M. (2018). Mut zur Lücke. In B. Musall &amp; S. Weingarten (Hrsg.), <em>Endlich Zeit</em> (S. 147-153). München: Penguin Verlag.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen bewerben sich seltener</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/04/16/neues-programm-fuer-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 04:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Assessmenttraiing]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor Kurzem wurde das Programm assessment-training.ch WOMEN lanciert. In zahlreichen Assessment- und Bewerbungstrainings wie auch in Studien zeigte sich, dass die Bedürfnisse und auch die Herausforderungen von Frauen beim Bewerben andere sind als bei Männern. Frauen bewerben sich seltener Schon bei der Reaktion auf  Stellenanzeigen fehlt es Frauen laut einer Studie von Hewlett-Packard an Proaktivität. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem wurde das Programm <a href="https://www.assessment-training.ch/women/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">assessment-training.ch WOMEN</a> lanciert. In zahlreichen Assessment- und Bewerbungstrainings wie auch in Studien zeigte sich, dass die Bedürfnisse und auch die Herausforderungen von Frauen beim Bewerben andere sind als bei Männern.</p>
<p><strong>Frauen bewerben sich seltener<br />
</strong>Schon bei der Reaktion auf  Stellenanzeigen fehlt es Frauen laut einer Studie von Hewlett-Packard an Proaktivität. An was es liegt, dass Frauen seltener auf Stellenanzeigen reagieren als Männer, hören Sie im Interview mit Katrin Fellner.</p>
<div class="video-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/_fknBcndhaU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen> frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Das vollständige Interview sehen Sie <a href="http://www.assessment-training.ch/women" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 6: Improvisieren</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/03/15/schweissperle-4-die-motivationsfalle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 18:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. &#160; #Schweissperle 6: Improvisieren Wie sich Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="line-height: 18.0pt; background: white; margin: 0cm 0cm 18.75pt 0cm;"><b>#Schweissperle 6: Improvisieren</b></p>
<p>Wie sich Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, auf Vorstellungsgespräche vorbereitet, lesen Sie in <a href="https://www.assessment-training.ch/2018/01/20/schweissperle-4-die-motivationsfalle/" target="_blank" rel="noopener">#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</a>. Gut vorbereitet zu sein, ist das eine, in der Ernstsituation die Leistung abrufen zu können, das andere. Dann ist Improvisationsvermögen gefragt.</p>
<p>Eine Tugend, die Sie lieber Schauspielern überlassen würden? Damit sind Sie nicht allein. Vor allem im Bewerbungsprozess möchte wohl jeder lieber die Kontrolle behalten. Improvisation braucht Mut.</p>
<p><strong>Frau Mpintsis, inwiefern ist Improvisation in Bewerbungsprozessen notwendig?</strong></p>
<p>Eigentlich immer. Das Wort Improvisation klingt nach mehr, als es ist, und wird fälschlicherweise häufig mit dem Gefühl des Kontrollverlustes verknüpft. Jeder von uns improvisiert, bei jedem Gespräch, bei jeder Interaktion und bei jeder Antwort. Stellt mir mein Gegenüber eine Frage, improvisiere ich ab dem Zeitpunkt, an dem ich zu sprechen beginne. In gewissen Situationen gelingt das einfacher oder sogar automatisch, andere Situationen – eben zum Beispiel Bewerbungsgespräche – stellen uns vor Herausforderungen.</p>
<p><strong>Wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen, erfolgreich zu improvisieren?</strong></p>
<p>Improvisation gelingt, wenn ich es schaffe, dem Gegenüber aktiv zuzuhören, ohne schon die Antwort im Kopf vorzubereiten. An eigenen Gedanken festzuhalten, stört den Prozess des Improvisierens und behindert das Entstehen kreativer Ideen und Antworten. Ich empfehle jedem, diese Form des Loslassens vor wichtigen Interviews und Gesprächen auszuprobieren. Seine eigenen Gedanken zugunsten des aktiven Zuhörens zu zügeln, braucht vor allem in Bewerbungsprozessen Mut, zahlt sich allerdings meiner Erfahrung nach aus.</p>
<p><strong>Was, wenn der Kontrollverlust, den Sie zu Beginn angesprochen haben, doch eintritt?  </strong></p>
<p>Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, hemmt enorm. Wahrscheinlich kennt das jeder. An dieser Stelle appelliere ich an die Erfahrung jedes Einzelnen. Bin ich eine Person, welche in wichtigen Gesprächen und Situationen gerne das Handtuch wirft? Weiss ich von mir, dass ein Blackout bei herausfordernden Fragen eintreten könnte? Wenn die Antwort nein ist, kann man davon ausgehen, dass Situationen gemeistert werden können, welche Improvisation verlangen – vorausgesetzt man ist vorbereitet. Lautet die Antwort ja, kann dem Gefühl des Kontrollverlustes mit gezieltem Training entgegengewirkt werden. Improvisationsvermögen kann erlernt werden.</p>
<p><strong>Können Sie eine konkrete Übung empfehlen?</strong></p>
<p>Eine sehr starke Übung heisst „Tod in einer Minute“. Klingt abschreckend, ist aber enorm wirkungsvoll, will man das eigene Improvisationstalent wecken oder stärken. Das Spiel funktioniert so: Spieler 1 gibt ein Szenario vor. Dieses könnte zum Beispiel lauten „Wir befinden uns in einer Höhle“ oder „Nach der Kirche am Kirchenplatz“. Spieler 2 und 3 haben eine Minute Zeit, eine Geschichte zu einem vorgegebenen Szenario zu spielen – mit der Bedingung, dass nach einer Minute beide Spieler tot sein müssen.</p>
<p>Diese Übung schult das Improvisationsvermögen enorm. Erstens müssen zwei Spieler mit hohem Zeitdruck miteinander interagieren und aufeinander reagieren. Eine Parallele zu Assessments. Was danach folgt, hat hoffentlich keine Gemeinsamkeiten mehr mit Auswahlverfahren (lacht). Zweitens gibt es ein vorgegebenes Ziel, welches in nur kurzer Zeit erreicht werden muss. Klingt einfacher, als es ist. Alleine die Tatsache, dass keiner vom anderen weiss, wie er oder sie reagieren wird, macht das Spiel jedes Mal zu einer Herausforderung. Eine von vielen Möglichkeiten, die eigene Improvisationskraft zu steigern, und jedes Mal ein Riesenspass.</p>
<p><span style="color: #808080;">Elena Mpintsis ist freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin.<br />
<a href="http://www.mpintsis.ch/index.php/de/" target="_blank" rel="noopener">www.mpintsis.ch</a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/02/16/schweissperle-x-pieps-und-zitterstimme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 07:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme Eine Stimme, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 5: Pieps- und Zitterstimme</strong></p>
<p>Eine Stimme, die versagt, ist das Letzte, was man in wichtigen Situationen gebrauchen kann. Regisseurin Katharina Ramser beantwortet, was hinter der Piepsstimme und hinter zittriger Stimme steckt, und wie wir sie loswerden.</p>
<p>Frau Ramser, warum können wir uns in angespannten Situationen oft nicht auf unsere Stimme verlassen?</p>
<p>„Das Atmen hängt massgeblich mit der Stimmbildung zusammen, Sprechen ist nichts anderes als „Ausatmen mit Ton“. In Stresssituationen verkrampfen wir, der Atemverlauf wird schwach, wir atmen nicht mehr richtig aus und tiefes Atmen ist plötzlich nicht mehr möglich. Die Krux liegt darin, dass wir die Stimme nur dann richtig steuern können, wenn mit der gesamten Lunge geatmet wird und wir es schaffen, auch richtig auszuatmen. Wenn sich der Bauch wölbt, ist das der Fall. Ausserdem atmen wir reflexartig ein, wenn wir gestresst sind – und zu wenig aus. Auch das Ausatmen hat einen enormen Einfluss darauf, wie sehr wir die Kontrolle über uns und die Stimme behalten können oder eben nicht.“</p>
<p>Nun ist aber während stressauslösender Situationen keine Zeit, um über die Atmung nachzudenken…?</p>
<p>„Das ist das Problem. In stressauslösenden Situationen geht der Körper reflexartig in die Anspannung und macht es unmöglich, das Zwerchfell zu entspannen. Angst ist stärker als jede andere Emotion. Das bedeutet im Klartext: Training ist die einzige Chance, die Stimme im entscheidenden Moment im Griff zu behalten. Ich habe früher enorm an Nervosität gelitten. Seit ich regelmässig Atemübungen mache, geht es viel besser. Das Lampenfieber bleibt, aber die Panik habe ich hinter mir gelassen. Wer diese Art von Panik kennt, kann mit Atemübungen sehr viel erreichen.“</p>
<p>Können Sie Tipps für dieses Training formulieren?</p>
<p>„Gerne. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Kinder nie heiser werden? Das deshalb, weil sie richtig atmen. Und wie Kinder ganz natürlich richtig und tief atmen, können auch Erwachsene es wieder ganz natürlich und mit überschaubarem Aufwand lernen. Erwachsene verlernen das Atmen nur, weil sie zu viel sitzen. Beim Sitzen ist es nicht notwendig, die gesamte Leistung der Lunge zu beanspruchen. Und deshalb machen wir Erwachsenen es nicht. Um Veränderungen herbeizuführen, reicht es schon, jeden Tag ein paar Minuten einzuplanen, in denen man bewusst tief in den Bauch einatmet. Am besten die Hand auf den Bauch legen, um zu spüren, wie der Atem durch die Bauchdecke wölbt. Durch dieses einfache Training entstehen nach einiger Zeit neue neuronale Netze im Gehirn und es gelingt in Stresssituationen immer mehr, auf neue Verhaltensweisen zurückzugreifen. Es ist einfach. Man muss es nur machen.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Katharina Ramser ist freischaffende Regisseurin und inszeniert sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, <a href="http://www.katharinaramser.ch" target="_blank" rel="noopener">www.katharinaramser.ch</a></span></p>
<h6>Freuen Sie sich auf die nächste #Schweissperle am 15.3.2018</h6>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2018/01/20/schweissperle-4-die-motivationsfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[bewerben]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 4: Die Motivationsfalle In Bewerbungsprozessen ist Motivation das Zünglein an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong><br />
#Schweissperle 4: Die Motivationsfalle</strong></p>
<p>In Bewerbungsprozessen ist Motivation das Zünglein an der Waage. Elena Mpintsis, Schauspielerin und Sängerin, gibt in diesem Interview Antworten, wie Motivation auch wirklich beim Empfänger ankommt und was eine authentische Wirkung totschlägt.</p>
<p><strong>Frau Mpintsis, Sie vertreten die Meinung, dass der Ausdruck von Motivation eine Sache guter Vorbereitung ist. Warum?</strong></p>
<p>Weil Motivation fälschlicherweise häufig als „Nebenprodukt“ wahrgenommen wird. Die wenigsten Bewerberinnen und Bewerber fragen sich, wie Motivation beim Gegenüber ankommt. Die Annahme, das Empfinden von Motivation würde reichen, um diese auch überzeugend zu vermitteln, ist ein Trugschluss. Für mich ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Motivation im Vorfeld eines Gespräches elementar, um zu überzeugen – bezogen auf die jeweilige Stelle oder das Unternehmen, bei dem ich mich bewerbe.</p>
<p><strong>Wie genau bereitet man sich darauf vor, authentisch motiviert zu wirken? </strong></p>
<p>Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Motivation vorhanden ist, denn ansonsten wird das Bewerbungsgespräch höchstwahrscheinlich zum Schauspiel ohne Happy End. Der nächste Schritt ist selbstverständlich die Auseinandersetzung mit der Stelle und dem Unternehmen. Ist die Informationssuche abgeschlossen, frage ich mich, was mich <u>ganz konkret</u> motiviert. Warum bewerbe ich mich genau auf <em>diese</em> Stelle? Warum strebe ich genau <em>diesen</em> Karriereschritt an? Warum sende ich genau <em>diesem</em> Unternehmen eine Initiativbewerbung?</p>
<p>Ich empfehle, sich von der Haltung „Ich finde das Unternehmen einfach gut“ zu distanzieren. Motivation ist kein Generalfaktor, es gibt nicht „die eine Motivation“, sondern zahlreiche Facetten. Und damit muss sich meiner Meinung nach jeder Bewerber und jede Bewerberin auseinandersetzen, vorausgesetzt er oder sie will glaubhaft wirken.</p>
<p>Folgende Fragen helfen bei der Vorbereitung:</p>
<ul>
<li>Welche Aufgaben übernehme ich aufgrund persönlicher Neigungen oder erlernter Kompetenzen besonders gerne?</li>
<li>Was konkret gab mir „den Kick“, mich zu bewerben?</li>
<li>Zu welchen Themen und Aufgaben habe ich besonderen Zugang und warum?</li>
<li>Für was will ich meine Motivation einsetzen? Und welchen Profit generiere ich damit für den neuen Arbeitgeber oder innerhalb einer neuen Position?</li>
<li>Welche Aufgaben stellen für mich eine Herausforderung dar? Wie werde ich diese Herausforderung meistern? Welche Eigenschaften helfen mir dabei?</li>
</ul>
<p><strong><br />
Und dann wird es ernst&#8230;</strong></p>
<p>Genau. Irgendwann sitzt die Bewerberin oder der Bewerber im Assessment oder im Interview. Gut vorbereitet zu sein, bedeutet nicht, alle Überlegungen eins zu eins „runterzubeten“, sondern differenzierte Antworten zu geben und mich so von anderen Bewerberinnen und Bewerbern abheben zu können. Deshalb bitte keinesfalls ganze Sätze vorbereiten. Das würde verhindern, adäquat auf das Gegenüber zu reagieren. Aber das ist ein anderes Thema, zu dem im März ein neuer Blogbeitrag erscheinen wird.</p>
<p>Authentische Antworten geben nicht jene Bewerberinnen und Bewerber, welche <em>alles</em> toll finden, sondern jene, welche Reflexionsfähigkeit beweisen. Wer eine Antwort auf die Frage „Welche Aufgaben übernehmen Sie, weil Sie es müssen, und nicht, weil Sie es unbedingt wollen?“ hat, kann sicher sein, gut vorbereitet zu sein.</p>
<p><span style="color: #808080;">Elena Mpintsis ist freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin.<br />
<a href="http://www.mpintsis.ch/index.php/de/" target="_blank" rel="noopener">www.mpintsis.ch</a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 3:  Lippenbremse</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2017/12/15/schweissperle-2-lippenbremse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2017 12:19:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Grimasse]]></category>
		<category><![CDATA[Lippenbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Nervosität]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.assessment-training.ch/?p=2051</guid>

					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 3: Lippenbremse Nach der Schweissperle zum Thema [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 3: Lippenbremse</strong></p>
<p>Nach der <a href="https://www.assessment-training.ch/2017/10/13/2048/" target="_blank" rel="noopener">Schweissperle zum Thema Peinlichkeiten</a> erzählt Frau Matt von konkreten, einfach umzusetzenden Übungen, die schnelle Erleichterung vor wichtigen Gesprächen, Präsentationen oder Auftritten versprechen.</p>
<p>Frau Matt, klären Sie uns auf: Was ist eine Lippenbremse?</p>
<p>„Das ist eine ganz einfache Übung. Die Lippen werden leicht angespannt. Stellen Sie sich vor, Sie atmen durch einen kleinen Schlitz zwischen den Lippen oder durch ein kleines Loch aus. Die Lippen bremsen sozusagen die austretende Luft. Durch die Nase einatmen, durch die Luftbremse ausatmen, durch die Nase einatmen, durch die Luftbremse ausatmen…“</p>
<p>Klingt witzig. Warum hilft das?</p>
<p>„Durch die Lippenbremse nimmt das Ausatmen mehr Zeit in Anspruch. Längeres Ausatmen hat eine beruhigende Wirkung. Die Übung hat einen weiteren Vorteil: Sie ist einfach. Je komplizierter die Übung, desto mehr muss man sie im Vorfeld üben, um Wirkung zu erzielen. Einfache Übungen beherrschen wir auch in Stresssituationen noch.“</p>
<p>Funktioniert diese Übung denn bei allen Menschen?</p>
<p>„Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Nichtsdestotrotz plädiere ich dafür, Übungen nicht wahllos zu übernehmen, sondern zu entscheiden, welche Übungen zu einem passen. Für eine Person, die sich schwer in mentale Szenarien hineinversetzen kann, sind mentale Entspannungsmethoden nicht empfehlenswert. Hier kann es sinnvoller sein, die entspannende Wirkung über den Körper zu erzielen.“</p>
<p>Gibt es weitere Methoden, die Sie empfehlen können?</p>
<p>„Bei vielen Menschen erstarrt die Mimik in Situationen der Anspannung. Sowohl für die Ausstrahlung, die Wirkung als auch für die allgemeine Befindlichkeit kann es hilfreich sein, die Gesichtsmuskulatur zu lockern. Sie merken wahrscheinlich, worauf ich hinaus will. Grimassen schneiden. Es kann Gold wert sein, wenn man sich vor schwierigen Gesprächen kurz an einen unbeobachteten Ort zurückzieht und das Gesicht in alle Richtungen dehnt und verzerrt. Ich finde es wohltuend und es hilft mir, mich zu entspannen.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Sibylle Matt Robert ist Schauspielerin und  leitet das Ressort Kommunikationstraining an der Berner Fachhochschule.  </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2017/11/22/schweissperle-2-ersten-eindruck-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Nullposition]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen Ein verpatzter erster [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 2: Ersten Eindruck beeinflussen</strong></p>
<p>Ein verpatzter erster Eindruck kann die Stimmung zerstören. Nervosität zieht wenig authentische Verhaltensweisen in den wichtigen ersten Sekunden magisch an. Im Interview gibt die Regisseurin Katharina Ramser ihren persönlichen Umgang mit dem Thema „Erster Eindruck“ preis.</p>
<p>Der berühmtberüchtigte erste Eindruck. Als Schauspielerin sicher ein Thema. Haben Sie eine Anekdote für uns?</p>
<p>„Natürlich. Ich leitete einen Leadership-Kurs gemeinsam mit einer Kollegin. Um Punkt 9 Uhr sollten wir starten. Meine Kollegin betrat jedoch erst um Punkt 9 den Raum. Das Publikum, das schon auf den Beginn der Weiterbildung wartete, musste sich kurz sammeln. Kurz war in diesem Fall zu lang. „Na guten Morgen die Damen“, äusserte sich ein Mann aus der letzten Reihe. Das wirkte sich auf die Stimmung aus. Den ganzen Tag war eine komische Stimmung spürbar. Diese Anekdote zeigt auf, wie entscheidend der erste Eindruck ist.“</p>
<p>Was denken Sie: Kann man den ersten Eindruck überhaupt beeinflussen?</p>
<p>„Wir werden nie wissen, was Andere denken. Auch nicht, ob Sympathie oder Antipathie erlebt wird. Aber wir können sehr wohl eine Haltung einnehmen, welche den ersten Eindruck positiv beeinflussen kann. Ich spreche von einer neutralen Haltung – innerlich wie äusserlich.“</p>
<p>Was bedeutet eine neutrale Haltung konkret?</p>
<p>„Der Körper hat unterschiedliche Spannungszustände. In wichtigen Auftritts- und Kommunikationssituationen wie Bewerbungsgesprächen sollte der Spannungszustand möglichst neutral sein. Ist der Körper zu wenig „in Spannung“, hängen die Schultern oder sind die Beine gekreuzt, wirkt man unsicher und wackelig. Das ist, denke ich, klar. Was allerdings den Wenigsten bewusst ist: Auch das Gegenteil, eine Überspannung, passiert manchmal unbewusst und wirkt schnell arrogant und „angriffig“. Ich empfehle eine sogenannte „Nullposition“, die man vor wichtigen Gesprächen einnimmt: Aufgerichtete Körperhaltung, beim Stehen beide Beine mit gleichmässiger Gewichtsverteilung am Boden, Arme und Hände locker hängen lassen, ohne die Schultern nach vorne zu kippen bzw. „einzufallen“.“</p>
<p>Sie sprachen vorher auch von einer innerlichen Komponente der neutralen Haltung. Was kann man sich darunter vorstellen?</p>
<p>„Eine „Nullposition“ vor wichtigen Gesprächen oder Auftritten einzunehmen meint auch, sich kurz zu sammeln und in eine Haltung des Austausches zu gehen. Kommunikation ist nie eine Einbahnstrasse, sondern immer ein Austausch. Die Gesprächspartner merken sehr wohl, ob sie gesehen werden und ein wirklicher Austausch stattfinden kann. Die innere Haltung beeinflusst, wie authentisch wir wahrgenommen werden.“</p>
<p>Haben Sie ein Beispiel dafür?</p>
<p>„Natürlich. Ich habe einige simulierte Konfliktgespräche zur Vorbereitung auf Assessments durchgeführt. Dabei fiel immer wieder auf, dass jene Personen die besten Lösungen fanden, die gut zugehört haben und auf das Gesagte der anderen Person eingingen, also im Austausch waren. Damit zeigt man sich auch verletzlich und wird angreifbar, liefert aber deutlich bessere Lösungen. Jene, die sich „super cool geben“ oder besonders souverän wirken wollten, haben wesentlich schlechter abgeschnitten oder keine zufriedenstellenden Lösungen in vorgegebener Zeit erarbeitet. Von authentischer Wirkung ganz abzusehen. Authentisch wirkt, wer eine neutrale Position einnimmt und in den ehrlichen Austausch geht.“</p>
<p>Zusammengefasst: Was geben Sie unseren Lesern mit?</p>
<p>„Gehen Sie <u>vor</u> wichtigen Gesprächen und Auftritten in eine Nullposition – sowohl körperlich als auch mental. Die Neutralität ermöglicht, eine authentische Wirkung zu erzielen und auf das Gegenüber einzugehen. Wir sollten uns viel mehr damit beschäftigen, mit welcher Haltung wir anderen Menschen begegnen, als damit, wie wir wirken oder überzeugen können. Machen Sie sich bewusst, dass Versuche, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu geben, Sie wahrscheinlich in der Situation zu sehr ablenken vom eigentlichen Thema.“</p>
<p><span style="color: #808080;">Katharina Ramser ist freischaffende Regisseurin und inszeniert sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, <a href="http://www.katharinaramser.ch" target="_blank" rel="noopener">www.katharinaramser.ch</a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Schweissperle 1: Peinlichkeiten</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2017/10/13/2048/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 15:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[So überzeugen Sie]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervosität]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiss]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervosität im Bewerbungsprozess Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung. #Schweissperle 1: Peinlichkeiten „Bei einem Fachkongress bin ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nervosität im Bewerbungsprozess</strong></p>
<p>Assessment-training.ch arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Schauspielerinnen zusammen. Sie fordern unsere Kunden rhetorisch wie auch emotional heraus und machen sie fit für Assessment Center, Bewerbungsgespräche sowie Konfliktsituationen. In der Blogreihe „Schweissperlen“ plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten ihre Erfolgsrezepte gegen Lampenfieber, Nervosität und Anspannung.</p>
<p><strong>#Schweissperle 1: Peinlichkeiten</strong></p>
<p>„Bei einem Fachkongress bin ich fast die Treppe runtergefallen, als ich die Bühne betrat“, erzählt Sibylle Matt Robert, Schauspielerin und Leiterin Kommunikationstraining der Berner Fachhochschule Gesundheit. Was tun in solch einer peinlichen Situation? Sibylle rettete die Situation mit den Worten „Jetzt habe ich auf jeden Fall Ihre Aufmerksamkeit“. Dieses Zugeständnis führte dazu, dass der angehaltene Atem des ein oder anderen Teilnehmenden einem Lächeln wich. Geschafft. Doch leichter gesagt als getan.</p>
<p>Frau Matt, wo liegt das Geheimnis solch souveräner Reaktionen?</p>
<p>„Ich habe mich damals spontan dafür entschieden, den peinlichen Moment zu benennen. In diesem Moment musste ich mich zeigen, ich hatte keine Wahl. Die Aufmerksamkeit ist da, viele Augenpaare auf mich gerichtet. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, offen zu zeigen, wie ich mit einem Fehler umgehe. Wem von uns sind noch nie Fehler passiert: Bei einem Vortrag, in welchem es um E-Learning-Themen ging, habe ich den Beamer nicht richtig bedient…. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Nebenbemerkung zu machen, dass auch bei mir noch Lernpotenzial besteht. Ein einfaches Mittel, es hat die Situation entschärft. Dazu gehört die Haltung, dass Fehler passieren dürfen.“</p>
<p>Was gilt es in Situationen, in denen Missgeschicke passieren, zu vermeiden?</p>
<p>„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich den Kontakt zum Körper und zu mir selber eher verliere, wenn ich versuche, gegen den roten Kopf oder die Flecken am Dekolletee anzukämpfen. Das Akzeptieren der inneren Anspannung stellt vor allem dann eine Herausforderung dar, wenn ich mich von meiner besten Seite zeigen möchte und dann auch noch (oder deshalb?) eine Peinlichkeit passiert. Aber hier liegt der Schlüssel: Wenn ich akzeptiere, dass diese Anspannung ihren Sinn hat und sie mir den notwendigen Extraschub Energie verleiht, dann muss ich nicht mehr dagegen ankämpfen.“</p>
<p>Frau Matt, welchen Tipp oder besser gesagt welche „Schweissperle“ zum Thema Peinlichkeiten möchten Sie unseren Lesern mitgeben?</p>
<p>„Peinlichkeiten lassen sich nicht vermeiden. In diesen Situationen kommt einem Mut zur Improvisation zugute. Es kann helfen, die Situation umzudeuten. Stellen Sie sich vor, Sie stolpern auf dem Weg zur Bühne, rappeln sich auf, nehmen das Mikrofon in die Hand und erklären „Sie können sich glücklich schätzen, ich gehe nicht vor jedem in die Knie“. Die Methode der Umdeutung bringt die Leichtigkeit zurück und wirkt souverän“.</p>
<p><span style="color: #808080;">Sibylle Matt Robert ist Schauspielerin und  leitet das Ressort Kommunikationstraining an der Berner Fachhochschule Gesundheit.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soft Skills auf der Spur</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2016/11/23/soft-skills-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 12:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Impression Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Teamfähigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.assessment-training.ch/?p=1481</guid>

					<description><![CDATA[Neben fachlichen Qualifikationen (Hard Skills, harte Fähigkeiten) gewinnen sowohl bei der Erreichung von Unternehmenszielen als auch bei der Rekrutierung mehr und mehr Soft Skills (weiche Fähigkeiten) an Bedeutung. Soft Skills bezeichnet den eingedeutschten Begriff der sozialen Kompetenz und schliesst damit im beruflichen Umfeld vor allem Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kooperations- und Konfliktfähigkeit ein (Huck-Schade, 2003). Soft Skills [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben fachlichen Qualifikationen (Hard Skills, harte Fähigkeiten) gewinnen sowohl bei der Erreichung von Unternehmenszielen als auch bei der Rekrutierung mehr und mehr Soft Skills (weiche Fähigkeiten) an Bedeutung. Soft Skills bezeichnet den eingedeutschten Begriff der sozialen Kompetenz und schliesst damit im beruflichen Umfeld vor allem Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kooperations- und Konfliktfähigkeit ein (Huck-Schade, 2003). Soft Skills gehören demnach zu den Schlüsselqualifikationen in der Arbeitswelt.</p>
<p>Assessment Center werden mit der Zielsetzung konzipiert, die Teilnehmenden so kennenzulernen, wie sie wirklich sind. Gerade in Assessment Centern ist die Gefahr gross, dass Teilnehmende versuchen, sich zu vermarkten oder zu imponieren (Klehe, Kleinmatt, Niess &amp; Grazi, 2014).</p>
<p>TIPP: Bleiben Sie im Assessment Center authentisch! Zeigen Sie sich so, wie Sie sind, statt eine Rolle zu spielen oder vorbereitete Standardsätze zu präsentieren. Machen Sie sich Ihre Stärken und Schwächen sowie Ihre Werte bewusst und handeln Sie danach. So zeigen Sie bei allen sozialen Aktionen im Assessment Center Ihre Persönlichkeit und Ihre Soft Skills.</p>
<p><span style="color: #999999;">Huck-Schade, J. (2003). <em>Soft Skills auf der Spur.</em> Weinheim: Beltz Verlag.</p>
<p></span><span style="color: #999999;">Klehe, U., Kleinmann, M., Nieß, C. &amp; Grazi, J. (2014). Impression Management Behavior in Assessment Centers: Artificial Behavior or Much Ado About Nothing?<em> Human Performance, 27</em>, 1-24. Verfügbar unter<br />
<a style="color: #999999;" href="http://www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/aopsy/Publikationen/KleheEtAl2014.pdf">http://www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/aopsy/Publikationen/KleheEtAl2014.pdf</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diagnostik sozialer Kompetenzen – ein brandheisses HR-Thema</title>
		<link>https://www.assessment-training.ch/2016/11/11/diagnostik-sozialer-kompetenzen-ein-brandheisses-hr-thema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Clasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insidertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Annen]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Human Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Multimethodischer Ansatz]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenssimulationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Es zeigt sich eine Tendenz, dass das Human Resources Management in den nächsten Jahren einen Wandel erlebt und neu definiert werden muss. Personalfachleute managen mittlerweile mehr Beziehungen als Ressourcen. Die Frage, ob der gewohnte Begriff Human Resources Management ausgedient hat und Human Relations Management den Arbeitsalltag treffender beschreibt, ist berechtigt. Abseits dieser Debatte steht nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es zeigt sich eine Tendenz, dass das Human Resources Management in den nächsten Jahren einen Wandel erlebt und neu definiert werden muss. Personalfachleute managen mittlerweile mehr Beziehungen als Ressourcen. Die Frage, ob der gewohnte Begriff Human Resources Management ausgedient hat und Human Relations Management den Arbeitsalltag treffender beschreibt, ist berechtigt.</p>
<p>Abseits dieser Debatte steht nicht zur Diskussion, dass sowohl Beziehungs- als auch Ressourcenmanagement überdurchschnittlich hohe soziale Fähigkeiten fordern. Damit einher geht die Frage, mit der sich Diagnostiker wahrscheinlich schon oft auseinandergesetzt haben: Wie können soziale Fähigkeiten präzise erfasst, gemessen und entwickelt werden? Laut einer Aussage des Assessmentexperten Dr. Hubert Annen (2010) eignet sich wohl ein Assessment Center wie kein anderes Verfahren, um soziales Verhalten derart gezielt und systematisch zu erfassen und zu messen.</p>
<p>Soziale Kompetenzen (in Auswahlassessments bezogen auf die zu besetzende Stelle) vorab klar zu definieren und in mehreren konkreten Arbeitssimulationen zu erheben, bildet die Grundlage für qualitativ einwandfreie Diagnostik sozialer Fähigkeiten. Team- oder Kooperationsfähigkeit weisen beispielsweise einen deutlichen Verhaltensbezug auf. Die Sinnhaftigkeit der Messung über konkrete Übungen bzw. Simulationen liegt deshalb auf der Hand. Um auch grundlegende Persönlichkeitsmerkmale des Konstruktes zu erfassen, bietet sich die Kombination mit validen psychologischen Testverfahren an.</p>
<p>Der multimethodische Ansatz ermöglicht, soziale Kompetenzen mit Assessment Centern gezielt zu erfassen und so den wirtschaftlichen Erfolg von Organisationen innerhalb der Personalauswahl massgeblich zu beeinflussen.</p>
<p><span style="color: #999999;">Annen, H. &amp; Ebert, J. (2010). <em>Assessment Center &#8211; Mehr Sicherheit im Karrieretest.</em> Zürich: Orell Fuessli Verlag.</span><br />
<span style="color: #999999;"> (aktuell nicht verfügbar)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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